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26. November 2015

Neues Clubhaus in greifbarer Nähe

Die Stadt und die beteiligten Vereine haben sich angenähert.

  1. im Jostalstüble Foto: Peter Stellmach

TITISEE-NEUSTADT. Für das alte Clubhaus im Jahnstadion scheinen die Tage gezählt. Die Stadt Titisee-Neustadt und die beteiligten Vereine FC Neustadt, SV Hölzlebruck und Turnverein Neustadt haben sich laut Bürgermeister Armin Hinterseh auf einen Neubauentwurf geeinigt, der die zwei wichtigsten Anforderungen zu erfüllen scheint.

Das Raumangebot reicht den Fußballern und den Leichtathleten und für den Schulsport. Und mit den Kosten ist man bei einer Summe angekommen, mit der "man leben könnte", wie Hinterseh im BZ-Gespräch sagt. Wie hoch der Preis ist und welche Zuschüsse eine Rolle spielen könnten, hält er offen, denn der Gemeinderat beschäftigt sich am 1. Dezember mit dem Bauvorhaben und der Auftragsvergabe. Nach BZ-Informationen geht es um 1,5 bis 1,7 Millionen Euro.

Heute Abend kommt der Arbeitskreis wieder zusammen. In den bisherigen Sitzungen hat er den Raumbedarf ermittelt und über den ersten Entwürfen gebrütet. Sollten sich keine Widrigkeiten ergeben, könnte im März der Bauantrag eingereicht werden, Spatenstich könnte dann im Frühjahr sein. Welche Ausmaße das neue Clubhaus annehmen wird, ist anhand eines Schaugerüsts zu erkennen.

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Aller Anfang ist groß, diese Erfahrung haben die Beteiligten offenbar reichlich gesammelt. Die erste Planung hätte mit mehreren Millionen Euro die finanziellen Möglichkeiten deutlich überstiegen. Nach einer Schlankheitskur liege man jetzt mit den Vorstellungen "praktisch nur ein paar Quadratmeter auseinander", sagt Hinterseh. Die Rede ist von einem konstruktiven Miteinander.

Hinterseh beschreibt einen Zweckbau mit einem flachen Dach. Er soll auf der Trainingswiese im Zentrum der drei Plätze errichtet werden. Der östlich gelegene Teil des Winkelbaus soll die Räume für die Sportler aufnehmen: drei Doppelkabinen mit Duschen, Umkleiden für Schiedsrichter/Sportlehrer, Vereinsbüro, Technikraum. Der westlich ausgerichtete Gebäudeteil beherbergt ein Restaurant, Bar und Seminarraum. Die Stadt tritt als Bauherrin auf, die Vereine konzentrieren sich auf das Gelände des jetzigen Clubhauses. Dessen Umkleide, für die FCN und der HSV berüchtigt und die Vereinsverantwortlichen beschämt sind, wird abgebrochen. Der Rest des Gebäudes soll als Lager für die Vereine und den Schulsport hergestellt und genutzt werden.

Autor: Peter Stellmach