Präsidentin für die Narren?

Liane Schilling

Von Liane Schilling

Di, 28. März 2017

Titisee-Neustadt

Weichen für Wahl sind gestellt.

HOCHSCHWARZWALD (ls). Beim Frühjahrskonvent der Schwarzwälder Narrenvereinigung wurden die Termine für das laufende Jahr und für 2018 vergeben. Auch personelle Veränderungen in der Führungsriege zeichnen sich ab.

Präsident Gerd Kaltenbach kann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht länger ausüben. Für ihn muss beim Herbstkonvent am 28. Oktober eine Nachfolge gefunden werden. Anne-Rosel Schwarz, die bisherige Brauchtumsbeauftragte, hat sich zur Kandidatur bereit erklärt. "Da brauche ich mir keine Sorgen um die Nachfolge zu machen und sehe eine gute Richtung für die Zukunft", zeigte sich Kaltenbach erleichtert. Damit wäre sie nach Karl Hirt, Paul Hasenfratz, Gebhard Merz und Gerd Kaltenbach die erste Frau an der Spitze der Vereinigung.

Die Vereinigung zählt 52 Zünfte. Zwei Bewerber, die Urviecherzunft aus Bad Dürrheim und die Narrenzunft Bergesel aus Fürstenberg, werden im Herbst aufgenommen. Weitere sind da, aber Kaltenbach sagt, man müsse abwägen und wolle nicht unendlich wachsen. Alle Narren der Vereinigung sind für den 6. Mai zu einem Ausflug eingeladen. Auf dem Programm stehen eine Taubergießenfahrt, der Besuch eines Narrenmuseums und eine Weinprobe. Anmeldungen nimmt Vizepräsident Karlheinz Bähr entgegen.

Der Sommerjugendtreff für den Narrensamen aller Zünfte der Vereinigung findet am 8. und 9. August bei der Bärenzunft Bärental statt.