Titisee-Seebrugg

Sturmtief stoppt erneut Dreiseenbahn

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 17. Januar 2018 um 15:05 Uhr

Titisee-Neustadt

Erst Burglind, jetzt Friederike: Wegen des aktuellen Sturmtiefs wurde der Verkehr auf der Dreiseenbahn vorsorglich eingestellt. Stattdessen fahren Busse.

Wegen des Sturmtiefs Friederike wird der Zugverkehr zwischen Titisee und Seebrugg bis voraussichtlich Donnerstag, 18. Januar, vorsorglich eingestellt. Das teilte die Bahn mit.

Die Züge der Linie Freiburg-Seebrugg enden jeweils in Titisee und wenden dort in die entgegengesetzte Richtung. Zwischen Titisee und Seebrugg fahren laut Pressemitteilung der Bahn derzeit Ersatzbusse. Die Bahn empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt auf http://www.bahn.de/aktuell, in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei http://www.bahn.de/Reiseauskunft zu informieren.

Erst am Sonntag war die Verbindung zwischen Titisee und Seebrugg nach eineinhalb Wochen Zwangspause wieder in Betrieb genommen worden. Sturmtief Burglind hatte an der Dreiseenbahn Anfang Januar Bäume auf Schienen und Oberleitungen stürzen sowie Hänge abrutschen lassen und Gleise unterspült.

Mit einer Erstattung der Monatskarte aufgrund der vielen Zugausfälle im Januar können die Fahrgäste laut der Pressestelle der Deutschen Bahn nicht rechnen. Da Ersatzbusse auf der Strecke fahren und weil die Strecke wegen eines Sturms, also wegen höherer Gewalt, ausfällt. "Der Sturm ist unbeeinflussbar", so ein Pressesprecher der Deutschen Bahn. Zwar habe die Deutsche Bahn in den letzten Jahren sehr viel Vegetationspflege entlang der Dreiseenbahn betrieben, "aber einen Kahlschlag können wir natürlich nicht machen". Mit der momentanen vorsorglichen Sperrung möchte die Bahn verhindern, dass ein Zug aufgrund des Sturms auf der Strecke blockiert wird und Fahrgäste in unwegsamen Gelände aus dem Zug evakuiert werden müssen.

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