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28. Juni 2013

Country-Stimmung im Gewölbekeller

Kulturhaus-Verein hatte die Sängerin Kim Carson zu Gast / Schlagzeuger im Holzfällerhemd.

  1. Kim Carson beim Countrykonzert im Gewölbekeller Todtnau. Foto: Held

TODTNAU (lix). Ein Gitarrist mit Cowboyhut, ein Violonist mit Indianermähne, ein Schlagzeuger im Holzfällerhemd und eine blonde Sängerin im paillettenbesetzten Top – beim Konzert der US-Countrysängerin Kim Carson im Gewölbekeller des Rathauses in Todtnau standen alle Zeichen auf Wildwest-Stimmung und Cowboyromantik.

Christoph Buck vom Kulturhaus-Verein hieß das Publikum "herzlich willkommen im Country-Club Todtnau." Er war vor zehn Jahren bereits einmal mit Kim Carson in Geschwend aufgetreten. Was die gebürtige Texanerin, die mittlerweile in New Orleans lebt, auf der Bühne zeigte, war Country- und Westernmusik vom Feinsten.

Mit Jeb Rault (Gitarre), Adrian van Batenburg (Schlagzeug) und Marshall Baker (Fiddle) brachte sie vom ersten Song an die Zehenspitzen ihres Publikums zum Wippen. Carson selbst nennt ihren Stil "Tonkabilly", eine Mischung aus Honky Tonk und Rockabilly, in den Liedern geht es um Alkohol, Liebe, Romanzen und natürlich um Texas.Kim Carson, für die es das erste Konzert auf einer 13-wöchigen Europatournee war, merkte man die Lust am Spielen deutlich an.

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Sogar einige Fans aus der Schweiz waren angereist. Kim Carson spielte fast drei Stunden, dabei hatten einige Songs ihres neuen Albums, das in den USA erst 2014 erscheinen wird, Live-Premiere, wie zum Beispiel die schöne Ballade "Missing You". Die launigen Ansagen waren mehr als pure Lückenfüller und unterhielten das Publikum ebenfalls bestens. Nicht fehlen durfte zum Abschluss als letzte Zugabe "The House of the Rising Sun" .

Tourdaten von Kim Carson, die sie noch mehrere Male in die Region bringen, unter http://www.kimcarson.com

Autor: lix