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30. Mai 2012

"Davon träume ich schon lange"

Kulturwochenende Todtnau: Ausstellungstitel "Sehnsuchtsorte" passte gut zum Gewölbekeller / Auch Musikprogramm kam gut an.

  1. Die senegalesischen Trommler der Gruppe „Saf Sap“ bereicherten das Todtnauer Kulturwochenende Foto: Karin Maier

  2. Dr. Ralf Andreas Thoma, links, mit dem Künstler Volker Altenhof im Gewölbekeller des Todtnauer Rathauses im Dialog. Foto: Karin Maier

TODTNAU. Daumen hoch und Fortsetzung erwünscht! Sonne satt war dem ersten Kulturwochenende des Vereins Kulturhaus Todtnau beschienen, die Veranstalter rückten den Gewölbekeller des Rathauses und den Pavillon in das Zentrum des Geschehens.

"Sehnsuchtsorte" lautete der Titel der Ausstellung des Künstlers Volker Altenhof, Jahrgang 1950. Seine Bilder in kräftigen, selbst gemischten Farben mit Titeln wie beispielsweise "Sieben Leben" oder "Wald und Küste" machten sich gut in dem Gemäuer des Rathausgewölbekellers. "Seine Bilder wecken unsere Träume und Ideen, sie eröffnen Horizonte", sagte Dr. Ralf Andreas Thoma, zuständig beim Kulturhaus-Verein für das Ressort Bilder und Objekte, in seiner Einführung.

Volker Altenhof, weit gereistes "Nordlicht" von der Ostsee, thematisiert oft das Unterwegs-Sein. "Es sind Variationen zum Thema Metamorphosen", lud der Künstler zu einem "siebenten Blick" auch auf seinen neuen Gemälde-Zyklus ein.

"Davon träume ich schon lange, dass wir das in Todtnau mal richtig gut präsentieren können", freute sich Monika Schneider, Vorsitzende des Kulturhaus-Vereins, über den Veranstaltungsort mit Flair und das Novum einer Ausstellung im Gewölbekeller des Rathauses. Die Stadtmusik Todtnau spielte unter Leitung von Thomas Hierholzer nach der Vernissage auf der Bühne des Rathaus-Pavillons sowohl klassische Blasmusikliteratur, als auch moderne Stücke. Auch das fand Anklang und erforderte eine Zugabe. Ein starker Kontrast wurde mit afrikanischer Trommelmusik und energiegeladenem Tanz beim Auftritt der fünfköpfigen senegalesischen Trommeltruppe "Saf Sap" gesetzt. Die Truppe in den prächtigen Gewändern hat in Todtnau bereits zur Kulturhauseröffnung in der ehemaligen Bürstenfabrik Wissler vor zwei Jahren gespielt. In der Schweiz, Deutschland, England, Italien und im Senegal sind sie bisher aufgetreten. Am Samstag spielte zur Kaffee- oder Teezeit die Band "Mr. Bee" Songs zum Zurücklehnen und Genießen. Die hervorragenden Musiker waren Katrin Braun, ausdrucksstarke Sängerin, Christoph Buck (Gitarre und Gesang), Johannes Asal (Keyboards) und Schlagzeuger Thomas Braun. Ein zufällig vorbeikommendes Hochzeitspaar bekam Musik für ein Hochzeitstänzchen serviert. "Es macht mir Spaß", freute sich Monika Schneider, über den Besuch des Kulturwochenendes. An weiteren Ideen für Leben im Gewölbekeller des Rathauses mangelt es ihr nicht.

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Autor: Karin Maier