Nachwuchsband

Elztäler Band MadEra im Deutschland-Finale

Karin Heiß

Von Karin Heiß

Mi, 16. Januar 2019 um 17:32 Uhr

Waldkirch

Die Band MadEra mit fünf Elztälern ist am Samstag in Montabaur in einem Nachwuchsbandcontest im Deutschland-Finale. Die Crossover-Metal-Band besteht seit Anfang 2016.

Die Crossover-Metal-Band MadEra (übersetzt: Verrücktes Zeitalter) aus Waldkirch und Umgebung steht mit ihrer eigenhändig komponierten und produzierten Musik für schweißtreibendenden und groove-orientierten Metal. Dabei bedient sie sich verschiedenster Einflüsse, vom Hardcore/Crossover über Elemente des Sprechgesangs, bis zu Trash-/Nu-Metal und Metalcore. "Wir haben aber unseren ganz eigenen Stil und haben diesen ’MadCore’ getauft", betont Martin Borchert (29, Bass und 2. Gesang) aus Waldkirch zur musikalischen Ausrichtung. Neben ihm zählen zur Band: Matthias Löffler (29, Gitarre) aus Simonswald, Pascal Fehrenbach (30, Drums) aus Freiburg, Sänger Dominik Hundertpfund (27, Gesang) aus Siegelau und Marco Fehrenbach (28, Gitarre) aus Simonswald. Sie lernten sich in der Probestätte auf dem Oschwald-Gelände kennen, weil sich ihre beiden vorherigen Bands dort einen Probenraum teilten. Als ein Teil der Musiker aufhörte, lösten sich die Bands auf; die übriggebliebenen gründeten MadEra.

Eigenkompositionen und eigene Texte

Von Anfang an trat die Band mit Eigenkompositionen auf und hatte damit Erfolg. Nach ihrem ersten Konzert bei der "Kandelnight" im März 2016 wuchs die Band zusammen und steigerte ihre Popularität bei weiteren Auftritten in der Umgebung, unter anderem in Elzach beim Wörthfest, im Schlosskeller in Hecklingen, bei Studentenpartys in Freiburg und bei der neuen Eventreihe "Merzhausen on the Rocks". Die Texte, hauptsächlich in Englisch und ein paar auch in Deutsch, schreibt Martin Borchert. Mit Marco Fehrenbach legt er dann die Basis für die Komposition, "und gemeinsam perfektionieren wir sie dann", ergänzt er. Inzwischen hat die Band rund zehn eigene Stücke, "und einiges liegt noch auf der Werkbank", sagt Marco Fehrenbach schmunzelnd. Bei den Fans kämen die Songs "A Lie", "Wie im Wahn" und "The day is too short" besonders gut an. Der Erfolg animierte MadEra dazu, sich für den SPH (Ska, Punk, Hardcore)-Bandcontest anzumelden. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an diesem Band-Wettkampf sind selbstgeschriebene Stücke, jede Stilrichtung sei willkommen. Die Vorrunde war im Oktober 2017 in Freiburg. "Dort belegten wir gleich Platz eins", erzählt Pascal Fehrenbach. Damit hatte sich die Band für das Stadtfinale im März 2018 qualifiziert. Wie bei der Vorrunde bekam jede Gruppe eine halbe Stunde Spielzeit. "Das sind ungefähr fünf Stücke", so Matthias Löffler.

Zweite beim Regionalfinale

MadEra schrammte ganz knapp am ersten Platz vorbei, "wegen 0,1 Prozent weniger bei der Bewertung zum Erstplatzierten", präzisierte Marco Fehrenbach. Doch es ging weiter: Denn wie bei der Vorrunde kamen die ersten drei Bands in die nächste Runde. "Das Regionalfinale fand im September 2018 statt, wir machten den zweiten Platz", sagt Borchert. Beim folgenden Prefinale in Freiburg in der Mensabar, zu dem dann auch schon Bands von weither kamen, wurde MadEra im November 2018 Erster. "Und es kam auch nur noch der Erste weiter." So fährt MadEra am kommenden Samstag, 19. Januar, zum Deutschland-Finale des SPH-Band-Contests nach Montabaur (Westerwald) und tritt dort gegen zwölf andere Bands aus ganz Deutschland an. Die Musiker haben einen Bus gemietet, damit auch Fans mitfahren können. "Es haben sich schon einige angemeldet", sagt Pascal Fehrenbach erfreut. Man darf MadEra also viel Glück wünschen und die Daumen drücken.

Kontakt: http://www.facebook.com/MadEraRock Instagram @mad_era_band.