Illusionskünstler

Magier Willi Auerbach engagiert sich für die Äthiopien-Hilfe

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 27. November 2017

Waldkirch

Zauberkünstler Willi Auerbach besucht Projektgebiete der Stiftung "Menschen für Menschen".

WALDKIRCH. Der Magier und Illusionist Willi Auerbach aus Waldkirch organisiert bereits seit vielen Jahren Varieté-Veranstaltungen zugunsten der Äthiopienhilfe und konnte dadurch schon mehr als 32 000 Euro an die Stiftung übergeben.

Zuletzt folgten am Sonntag, 17. September, über 600 Gäste der Einladung von Gastgeber und Veranstalter Willi Auerbach "The Magic Man" in das Stadttheater Freiburg.

Auerbach veranstaltete dort eine Benefizgala zugunsten von "Menschen für Menschen", bei der 11 111 Euro zusammengekommen sind. Im Laufe des Abends wurde der Zauberkünstler von Dr. Sebastian Brandis, dem Vorstand der Stiftung, zum offiziellen Botschafter von "Menschen für Menschen" ernannt. Neben dem Topmodel Sara Nuru, Véronique Witzigmann und einigen weiteren Personen des öffentlichen Lebens, ist nun auch der Magic Man einer der offiziellen Botschafter der Stiftung: http://bit.ly/2fujEmy

Unlängst flog Willi Auerbach auf eigene Kosten in die Projektgebiete der Stiftung, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Seine Reise führte in zwei Projektgebiete nördlich der Hauptstadt Addis Abeba: nach Wore Illu und Legehida. Dort besichtigte er Schulen, Krankenstationen und Brunnen, die von der Stiftung gebaut wurden. Der Magier hatte aber auch die Gelegenheit, mit der Landbevölkerung zu sprechen, die von den Projekten profitiert. "Es war beeindruckend zu erleben, wie angesehen die Stiftung in der Bevölkerung ist", so Auerbach. "Wir wurden überall unglaublich herzlich empfangen. "Man kann sich gar nicht vorstellen, in welch ärmlichen Verhältnissen die Menschen fernab der Hauptstadt in Äthiopien leben." Es gebe dort weder Wasseranschlüsse in den Hütten noch eine flächendeckende medizinische Versorgung. Auf den Straßen seien keine Autos, sondern nur Tiere und Menschen zu Fuß unterwegs. Die Äcker würden mit Holzpflügen bestellt und die Ernte mit Handsicheln eingeholt. "Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit."

Die Hilfsorganisation legt den Schwerpunkt auf langfristige und nachhaltige Hilfe unter Einbeziehung der Menschen vor Ort und betreibt unter anderem auch Wiederaufforstungsprojekte und unternimmt etwas gegen die fortschreitende Erosion der fruchtbaren Erde. "Die Menschen lernen von bestehenden Projekten, und wenden das erlernte Wissen dann in ihrer Region an. Das halte ich für einen sehr nützlichen Ansatz", so Auerbach.

"Besonders beeindruckt hat mich das Engagement der Stiftung speziell für Frauen." Mit Hilfe von Mikrokrediten erhalten Frauen die Möglichkeit, sich selbständig zu machen. Das ist sehr wichtig, denn die Rolle der Frau in der äthiopischen Gesellschaft ist nicht sehr hoch angesiedelt.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: http://www.magic-man.de