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21. Januar 2012

Alle wollen die neue Brücke

Politiker fordern die Rheinquerung Koblenz-Ost.

WALDSHUT-TIENGEN (old). Die Diskussion um eine weitere Rheinbrücke bei Waldshut gewinnt rasant an Fahrt. Mit einer Petition will das Wirtschaftsforum Zurzibiet die Verkehrssituation verbessern. Die Dachorganisation von acht Gewerbevereinen auf Schweizer Seite fordert neben dem Bau des Baldeggtunnels und Stärkung des öffentlichen Verkehrs im Zurzibiet auch, dass "das Verkehrschaos am Grenzübergang Koblenz mit baulichen Maßnahmen gelöst und Koblenz vom Durchgangsverkehr entlastet werden muss".

Während sich das Wirtschaftsforum nicht explizit für eine neue Rheinbrücke ausspricht, taten dies bei der gestrigen Pressekonferenz auf Schloss Böttstein Politiker aus Deutschland und der Schweiz aber umso lauter. Ihre Botschaft ist klar: Die Region braucht dringend eine weitere Rheinquerung. Und dies möglichst schnell. CVP-Großrat Kurt Wyss: "Wir brauchen eine zweite Rheinbrücke – deren Realisierung ist in fünf bis zehn Jahren möglich." Die gleiche Marschrichtung gab auch der Präsident des Großen Rates des Kantons Aargau, Theophil Voegtli, vor.

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Für Landrat Tilman Bollacher, der ebenso wie die beiden CDU-Abgeordneten Felix Schreiner und Thomas Dörflinger sowie Waldshuts Oberbürgermeister Martin Albers im Patronatskomitee der Petition sitzt, ist die Schweizer Initiative der richtige Schritt. Bollacher: "Wir sind begeistert von der Initiative und unterstützen sie gerne." Dies sieht auch Felix Schreiner so, der zugleich das Land Baden-Württembergs mit in die Pflicht nahm. Da es sich um eine Petition handele, so der Präsident des Wirtschaftsforums Zurzibiet, Markus Birchmeier, dürften auch Deutsche mit ihrer Unterschrift zum Erfolg beitragen.

Autor: bz