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27. November 2014

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Am Kreativwettbewerb des Kant-Gymnasiums beteligen sich 80 Schüler / Große Ausstellung.

  1. Kunst, die etwas bewegen will – Kant-Schüler haben sich dem Thema Menschenrechte gewidmet. Foto: PRIVAT

WEIL AM RHEIN (BZ). Für Michaela Rimkus, die Leiterin des Projektes "Kinderfreundliche Kommune" bei der Stadt Weil am Rhein, ist es ein Glücksfall. 80 Schülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums versuchen, mit eigenen Bildern die Aktualität des Themas Kinderrechte zum Ausdruck zu bringen. Ihre Bilder sind zurzeit in einer Ausstellung im Haus der Volksbildung zu sehen. In einigen Tagen, vom 8. Dezember an, werden die Bilder auch im Kant-Gymnasium gezeigt.

Zur Vernissage dieser Ausstellung am letzten Montag begrüßte Schulleiter Dr. Martin Haas neben Vertretern der Stadt und des Gemeinderates, der Sparkasse Markgräflerland und Christine Dietz, die Vorsitzende des Unicef-Kreisverbands, besonders auch den Bundestagsabgeordneten Armin Schuster, der Fragen der anwesenden Schülerinnen und Schüler beantwortete.

Die Bundesregierung, aber auch die Städte, investierten viel in die Realisierung und Sicherung von Kinderrechten. So sichere zum Beispiel der Kita-Ausbau das Recht auf Bildung. Im Gespräch verdeutlichte Schuster, dass Bildungsgerechtigkeit ohne parteipolitische und ideologische Engführung in Deutschland ein wichtiges Thema bleibe. Dieses praktische Engagement für Kinderrechte hält Schuster für wichtiger als die politische Forderung, die Kinderrechte explizit in das Grundgesetz aufzunehmen. Schließlich gelte die Menschenwürde, die das Grundgesetz sichere, allen Menschen und damit auch allen Kindern.

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Heute, Donnerstag wird der Stadt Weil am Rhein im Haus der Volksbildung das Siegel "Kinderfreundliche Kommune" verliehen. Dass Schülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums zeitgleich ihre Bilder zeigen, ist der Glücksfall, von dem Michaela Rimkus sprach. "Es ist perfekt, wenn Kinder und Jugendliche aus eigenem Antrieb tätig werden, um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen", erklärte sie.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen eine Einladung der Sozial-AG des Kant-Gymnasiums an, sich mit ihren Werken kreativ für die Bedeutung der Kinderrechte in der heutigen Zeit zu engagieren. Getragen wir die Sozial-AG von rund einem Dutzend engagierter Schülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums und Leitung von Dr. Rainer Isak, die die besten Bilder mit Buchpreisen ehrten. Darüber hinaus ist Weiteres geplant: 13 Bilder werden Teil eines Kalenders, den die Sozial-AG dank der Unterstützung der Sparkassenstiftung zugunsten von Unicef erstellen lässt und verkaufen wird – unter anderem am Weihnachtsmarkt des Kant-Gymnasiums am 10. Dezember.

Autor: bz