Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

08. April 2015

Durch stabile Haltung und gute Nerven die Musizierfreude erhalten

Barbara Leitherer von der städtischen Musikschule ließ sich zur Mentorin für Musikergesundheit ausbilden / Solides musikmedizinisches Grundwissen.

  1. Barbara Leitherer (rechts) ist seit Freitag Mentorin für Musikergesundheit, das Zertifikat überreichten ihr Erich Hacker, Nikola Roschitsch und Dozent Mark Zander (von links). Foto: Privat

WEIL AM RHEIN (BZ). Die städtische Sing- und Musikschule hat, was die Konzeption eines modernen Unterrichtes betrifft, eine Vorreiterrolle eingenommen und ist auch bei Wettbewerben wie "Jugend musiziert" stets stark vertreten. Klar, dass die Einrichtung jetzt auch beim innovativen Projekt "gesunde Musikschule", das die Stiftung Schloss Kapfenburg und das Freiburger Institut für Musikmedizin ins Leben gerufen haben, mit von der Partie war. Dozentin Barbara Leitherer hat für die Musikschule Weil am Rhein seit Herbst an den Kursen teilgenommen und schloss ihre Ausbildung als Mentorin für Musikergesundheit nun am vergangenen Freitag ab.

Wie die Stiftung Schloss Kapfenburg mitteilt, nahm Leitherer gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Musikschulen Bad Säckingen, Metzingen, Müllheim, Neckarsulm, Plattling, Schozachtal sowie der Musikschule im Breisgau nahm sie auf Schloss Kapfenburg das entsprechende Zertifikat entgegen. Im nächsten Schritt werden die neuen Mentoren ihre Musikschulen auf die Zertifizierung zur "gesunden Musikschule®" vorbereiten.

Werbung


Eine als gesunde Musikschule zertifizierte Einrichtung vermittelt ihren Schülern neben den musikalischen Kenntnissen und Fertigkeiten auch ein solides Grundwissen im Bereich Musikergesundheit. So kann musikerspezifischen Haltungsschäden und Überlastungen, aber auch mentalen Problemen, wie zum Beispiel Auftrittsängsten, vorgebeugt werden. Gelehrt werden beispielsweise Stressbewältigungs- und Atemtechniken sowie eine physiologische Haltung am Instrument, die hilft, Verspannungen oder gar Haltungsschäden zu vermeiden. Das ermöglicht es den Schülern, bis ins hohe Alter hinein mit Freude und Ausdauer musizieren. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Freiburger Institut für Musikermedizin umgesetzt und vom Landesverband der Musikschulen, der Barmer Krankenkasse und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg unterstützt.

Autor: bz