Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

18. November 2009

Kant-Roboter meist vorne mit dabei

Als Konstrukteure können den Tüftlern vom Kant-Gymnasium nicht viele das Wasser reichen

  1. Die verKANTen Genies des Kant-Gymnasiums: Lorenzo König, Lorenz Eberhardt, Marvin Baumann, Felix Bölte, Oleksander Rovner, Christian Vehmann, Pascal Maier, Christian Frei, Markus Petri, Christoph Koch-Kalmbach und Dominik Ziereisen (von links) Foto: Privat

WEIL AM RHEIN (BZ). Beachtenswerte Erfolge konnte die Robotik AG des Kant-Gymnasiums beim Regionalwettbewerb Schwarzwald der First Lego League in Villingen-Marbach erringen. Unter zwölf teilnehmenden Schulen erreichte das zehnköpfige Team, das mit dem Namen "die verKANTen Genies" zum ersten Mal bei einem solchen Wettbewerb antrat, in der Kategorie Roboter-Design den zweiten Platz. Bei dieser Bewertung waren Kreativität und technisches Verständnis gefragt, schließlich ging es darum, einen Roboter mit Motoren und Sensoren so auszustatten, dass er vorgegebene Aufgaben wie das Einsammeln von Gegenständen oder das Überwinden von Hindernissen selbstständig und möglichst effizient lösen kann. Neben der Konstruktion wurde auch das Programm bewertet.

Den zweiten großen Erfolg erreichten die Schüler im Hauptwettbewerb, dem Robo Game. Dabei galt es, im Vergleich zu einem Konkurrenzteam möglichst viele Punkte zu sammeln. Erst im Finale mussten sich die Kant-Schüler geschlagen geben und erreichten auch hier auf Anhieb einen hervorragenden zweiten Platz.

Werbung


Ergänzt wurde der Roboter-Wettbewerb durch ein Forschungsprojekt, dessen Ergebnisse die Schüler einer bewertenden Jury vortragen mussten. Dieses Jahr war das Thema logistischen Untersuchungen eines Lebensraums gewidmet. Die "verKANTen Genies" hatten sich die Verkehrssituation um das Kant-Gymnasium ausgesucht und präsentierten Lösungen, wie dem morgendlichen Verkehrsstau vor dem Schulgebäude beizukommen wäre, was bei den Juroren großen Anklang fand. Coach Christoph Koch-Kalmbach und die mitgereisten Eltern waren daher sehr zufrieden mit den Leistungen der 12- bis 16-Jährigen, die sich seit Schuljahresbeginn jeden Freitagnachmittag intensiv auf diese Veranstaltung vorbereitet hatten und sogar in den Herbstferien einige Tage in der Schule verbrachten.

Seit fünf Jahren gibt es die Robotik AG für besonders Begabte, die sich für Physik, Technik und Informatik interessieren. Zur Zeit besteht sie aus 16 Schülern, die sich regelmäßig jede Woche treffen. Der jüngste Erfolg wird sicher für weiteren Zulauf sorgen.

Autor: hf