SV freut sich auf den neuen Platz

sed

Von sed

Mo, 20. November 2017

Weil am Rhein

Das lange ersehnte Sportkonzept wird im kommenden Jahr umgesetzt / Standort für Sanitärtrakt wird noch gesucht.

WEIL AM RHEIN (nos). Gerhard Schmidt bleibt Vorsitzende des SV Weil am Rhein. In einer recht harmonischen Generalversammlung bestätigten die Fußballer das Team um Schmidt einstimmig in seinen Ämtern. Der Verein blickt sportlich und wirtschaftlich zufrieden in die Zukunft, komme aber nicht umhin die Mitgliedsbeiträge ab 2018 zu erhöhen.

Im kommenden Jahr soll der Platz 4 (Hartplatz) in ein Winternaturrasenfeld umgewandelt werden und auch die Sanierung des renovierungsbedürftigen Sanitärtraktes mache gewaltige Fortschritte, einzig die Parkplatznot (siehe nebenstehender Bericht) rund um das Nonnenholz bereite den Verantwortlichen große Sorgen.

Der mit großem Beifall wiedergewählte Vorsitzende freute sich in der vollbesetzten Vereinsgaststätte Tribüne zahlreiche Mitglieder, darunter die fast vollständige erste Mannschaft mit Trainer Tobias Bächle sowie Sascha Senger vom Turn- und Sportring begrüßen zu dürfen. Schmidt erinnerte am Freitagabend an die monatelangen Planungen für die Verbesserung der Infrastruktur im Nonnenholz. Er sei nun guter Dinge, dass der Winterrasenplatz nebst einer neuen Flutlichtanlage, einer Beregnungsanlage sowie eines neuen Zaunes im kommenden Jahr umgesetzt werden könne. Auch die Anschaffung eines mobilen Kunstrasens auf der Anlage des Tennis Clubs Blau-Weiß werde realisiert.

Es macht wieder Spaß, die Spiele der Ersten anzusehen

Für die notwendige Erweiterung des Sanitärtrakts und die Lagerräume der Vereine solle nun die Standortfrage geklärt werden, damit im Jahr 2019 die Planungen angegangen werden könnten.

Auch im sportlichen Bereich sei Schmidt mit den Aktivmannschaften sehr zufrieden. Die Erste sei nun in Tritt gekommen, es mache Spaß, die Spiele anzusehen. Auch in der Stadt werde wieder positiv über den SV Weil gesprochen, zudem sei der Zuschauerschnitt wieder gestiegen.

Ohne Sponsoring könne der Verein aber nicht leben, betonte Schmidt und dankte allen Premium-, Haupt- und den weiteren Sponsoren für ihre Unterstützung. Allein der Sportbetrieb kostete im vergangenen Jahr knapp 80 000 Euro. Bedauerlich sei, dass bei Festen wie dem 1. Mai oder dem zehnjährigen Jubiläum der Dreiländerbrücke der Wettergott dem Verein einen Strich durch die Rechnung machte und der erhoffte Erlös nicht erzielt werden konnte.

Die Sponsoren und Werbeeinnahmen gehören zu den größten Einnahmequellen, gefolgt von den Mitgliedsbeiträgen und Spenden, erklärte auch Kassiererin Elisabeth Kellringer in ihrem ausführlichen Finanzbericht. Problemlos verlief die aus Sicht des Vereins notwendige Beitragserhöhung. Seit dem Jahr 2004 konnte der SVW die Mitgliedsbeiträge stabil halten, erinnerte Schmidt. Ohne Gegenstimme und mit zwei Enthaltungen beschloss das Gremium, den Passivbeitrag von 46 auf 60 Euro und den für Aktive von 70 auf 90 Euro zu erhöhen. Tagespräsident Sascha Senger überbrachte ein Grußwort vom Turn- und Sportring und führte problemlos die gut vorbereitete Neuwahl durch.

Mitglieder: 600 davon 305 Kinder und Jugendliche

Wahlen: Präsident Dieter Reinbold (mit 25 Jahren dienstältester Präsident im Verband); 1. Vorsitzender Gerhard Schmidt, 2. Vorsitzender Bernd Grether, 3. Vorsitzender/ Jugendleiter Rolf Ritsche, 1. Kassiererin Elisabeth Kellringer, Schriftführer Frank Kuberne, Sportlicher Leiter Perseus Knab, 2. Kassiererin Sabine Vollmer, Aktivbeisitzer Sascha Bächle, Passivbeisitzer Andreas Vierthaler, AH-Beisitzer Hilmar Bader, Spielausschuss: Klaus Braun (1. Mannschaft), Wolfgang Jubin (2. Mannschaft) und René Gentner (3. Mannschaft); Beiräte: Bernhard Eggs, Bernd Winterhalter, Ekkehard Hauser, Maria Bächle, Rainer Stickelberger, Armin Schuster, Klaus Braun, Michael Meiser, Martin Spiess, Alexander Schweigert, Peter "Pepe" Vollmer, Andreas Schepperle und Klaus Siebler.