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11. Oktober 2012

Unabhängig vom Preisanstieg

Energiesparen als Chance.

FREIBURG (zena). Bis zu 30 Prozent Energie können mittelständische Unternehmen einsparen, sagt Jan Rosenow. Der Unternehmensberater, der beim achten Freiburger Mittelstandskongress im Konzerthaus zum Thema "Energieeffizienz und Ressourcenproduktivität als Chancen" referierte, bezieht sich dabei auf eine Studie des Fraunhofer Instituts. Helfen könnten sich Unternehmen über die zusätzliche Qualifizierung von Mitarbeitern, mit finanziellen Energieeffizienz-Förderangeboten und durch professionelle Beratung.

Je weniger Rohstoffe und Energie mittelständische Unternehmen brauchten, desto unabhängiger seien sie letztlich vom Preisanstieg. Als rohstoffarmes Land habe Deutschland allein im Jahr 2010 Rohstoffe im Wert von 110 Milliarden Euro eingeführt, so Rosenow. Diese Entwicklung hält der Unternehmensberater für problematisch. Ein Umdenken sei nötig. Wer weniger brauche, sei autarker. Bis jetzt machten die Materialkosten in mittelständischen Unternehmen durchschnittlich einen Anteil von 45 Prozent an den Gesamtkosten aus, so Rosenow. Auch hier bezieht sich der Doktorand an der Universität Oxford auf eine Studie des Fraunhofer Instituts, nach deren Erkenntnissen es sowohl im Rohstoff- als auch im Energiebereich noch genug Einsparpotentiale gibt. So könnten Unternehmen beispielsweise ihre Fertigungsprozesse von Experten analysieren lassen, sagt Rosenow. Für Unternehmen, denen das zu teuer sei, gebe es auch Selbstchecks im Internet.

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Autor: zena