Ortsgeschichte auf kindgerechte Art

Jürgen Schweizer

Von Jürgen Schweizer

Di, 27. März 2018

Wyhl

Heimatverein Wyhl übergibt das neue Wyhler Malbuch an Rektorin sowie Dritt- und Viertklässler.

WYHL. Eigentlich sollte das Wyhler Malbuch zur Bilderausstellung des Heimatvereins Wyhl am 8. April an die Grundschule übergeben werden. Doch wegen der Osterferien erfolgte die Übergabe schon jetzt. Die Vorstandschaft des Heimatvereins überreichte Rektorin Christine Roth in einer kleinen Feierstunde das Wyhler Malbuch. Anwesend waren auch 80 Schüler der dritten und vierten Klasse, die als erste das Malbuch erhielten.

Wie Vorstandsmitglied Joachim Kniebühler erläuterte, hat der Heimatverein Wyhl ein Mal- und Vorlesebuch zum Unterrichtsthema "Unser Dorf" entwickelt und hergestellt. Vor längerer Zeit hätte er schon einmal eine "Geschichtsstunde" über Wyhl abgehalten und eine große Karte präsentiert. Damals kam ihm auch die Idee, wie man dies vereinfachen könnte. So entstand die Idee mit dem Malbuch. Aufgrund großzügiger Spenden von verschiedenen Firmen konnte das Projekt rasch umgesetzt werden.

Die Zeichnerinnen und Zeichner Sandra Bleier, Joachim Ganter, Niklas und Joachim Kniebühler, Maximiliane Peringer sowie Thea Thimm haben unentgeltlich Grafiken rund um das Thema Wyhler Geschichte und Wyhl erstellt.

Hauptfigur in dem zehnseitigen Buch ist der Hund "Bläsi", der den Kindern und seinen tierischen Freunden alles über Wyhl erklärt. Der Mops erklärt kindgerecht die Siedlungsgeschichte, die Gebäude sowie einzelne Ereignisse wie etwa den Widerstand gegen das einst geplante Atomkraftwerk. Zusätzlich gibt das Buch Hinweise auf regionale Ausflugsziele, passend zu den einzelnen Themen.

Kniebühler bedankte sich bei den 18 Sponsoren, ohne die das Buch nicht zu finanzieren gewesen wäre, und überreichte der Rektorin das erste Exemplar.

Bürgermeister Ferdinand Burger lobte den Einsatz des Heimatvereins, der den Kindern das Dorf und die Heimat näherbringe und damit auch das Bewusstsein und die Identifizierung mit dem Ort stärke. Er hoffe, dass dieses Buch angenommen wird und dass die Lehrer den Inhalt den Kindern entsprechend vermitteln.

Zukünftig, so Joachim Kniebühler, erhalten alle Schüler der dritten Klasse, die das Heimatmuseum besuchen, das Malbuch. Anschließend wurde es an beide Klassen verteilt.