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29. September 2016

Die Esse wurde angeheizt

Klassentreffen in Mambach mit Erinnerungen an die Schmiede.

  1. Schüler des Jahrgangs 1946 bis 1949 kamen zum Klassentreffen in Mambach zusammen und besuchten die alte Schmiede. Foto: privat

ZELL-MAMBACH (BZ). Am vergangenen Samstag trafen sich die Jahrgänge 1946 bis 1949 in Mambach zu einem Klassentreffen. Die drei Organisatoren Lore Seger, Renate Ruf und Werner Speck hatten ein unterhaltsames Programm zusammengestellt. Um 10.30 Uhr traf man sich in der historischen Dorfschmiede in Mambach zum Sektempfang.

Nachdem sich die zwölf ehemaligen Klassenkameraden begrüßt und bekannt gemacht hatten, gedachte man vier verstorbener Kollegen. Dann ging es nach Zell zum Mittagessen. Bei herrlichem Spätsommerwetter fuhren anschließend alle nach Gresgen.

Von dort wanderte man zum Rümmelesbühl, wo für die meisten eine Überraschung wartete: Helga Strütt, Lore Seger und Renate Ruf trugen Gedichte, Geschichten und Anekdoten von Gerhard Jung und Johann Peter Hebel vor. Der Grund: Früher zur Schulzeit wanderten die Schüler am Hebeltag, 10. Mai, von Mambach zum Rümmelesbühl und trugen ebenfalls Gedichte vor.

Die schöne Aussicht wurde noch eine Weile genossen, ehe es zurück nach Mambach ging. In der alten Schmiede gab es einen Imbiss, und Besitzer Georg Staudenmayer machte eine Führung durchs Haus und die Schmiede. Alle waren begeistert, denn jeder war in seiner Kindheit ab und zu in der Schmiede und schaute Siegfried Gerspacher beim Eisenschmieden zu. Der Schlag des Hammers vom Schmied war den ganzen Tag über im gegenüberliegenden Schulhaus zu hören.

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Anschließend war gemütliches Zusammen sein. Damit es niemandem kalt wurde, hatte man die Esse angeheizt. Es wurden Witz und Schnitz aus der Jugendzeit ausgetauscht.

Besonders spannend waren die Erlebnisse und Begegnungen im Wald, die Förster Erwin Albrecht erzählte. Manch einer dachte, "das könnte auch ich mit meiner Freundin gewesen sein".

Autor: bz