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01. Dezember 2011

15 Künstler aus der Region zeigen ihre Werke

Im Georg-Scholz-Haus ist am Samstag um 17 Uhr Vernissage und am Sonntag findet eine große Autorenlesung statt.

WALDKIRCH. Das Georg-Scholz-HausKunstforum Waldkirch öffnet ab kommendem Samstag seine Räume für Ausstellung "Auf den Punkt gebracht". Zu sehen sind Werke von 15 Kunstschaffenden aus der Region, die wie Nora Jacobi aus Waldkirch und Hans Wahl aus Elzach/Yach schon einmal im Georg-Scholz-Haus ausstellten, aber auch Künstler, die sich erst anlässlich der Ausstellung fanden.

Diese Woche positionierten die Künstler ihre Werke und die BZ warf einen Blick hinter die Kulissen. Die Waldkircher Malerin Gerlinde Grund fand eine lichte Ecke für ihre Aquarelle, und Horst Schätzle, seit der Kreation des Fasnet-Talers als Fasnetfan bekannt, hat im Treppenhaus seine vergnüglichen Bilder aufgehängt: Dort schweben seine Kandelhexen auf und ab. Jobst Schneider kämpfte mit den Lichtverhältnissen, um seine Synthesen aus Foto und Malerei ins rechte Licht zu rücken. Es wurde auch einiges im wahrsten Sinn des Wortes zusammengetragen, zum Beispiel plastische Arbeiten von Ulrike Schräder vom Atelier für Kunst und Therapie Kollnau und von Frauke Witzel, Bildhauerin aus Winden und Mitglied der Gedok Freiburg. Weitere Aussteller sind Susanne Burger, Ursula Fritz, Günter Henning, Jürgen Kammerer, Wil Klausmann, Roland Krieg, Jürgen Meyer-Isenmann und Martin Schonhardt.

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Ursprung der Ausstellung waren die Recherchen von Peter Martens zum vom Kulturverlag "Art und Weise" herausgebrachten Kulturführer zur Kunstszene Kaiserstuhl/Nördlicher Breisgau. Bis auf Jobst Schneider und Hans Hoch sind die Ausstellungsteilnehmer im Georg-Scholz-Haus in diesem Kompendium zu finden. Mit Werken aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Design und Skulptur vermittelt die Ausstellung im Georg-Scholz-Haus einen repräsentativen Eindruck von dem, was es gibt in der Region, und weckt sicher Interesse am Kulturführer, um nachzulesen, was es sonst noch gibt im Ländle. Es ist eine erstaunliche Vielfalt der Ausdrucksformen, welche auch den Besuch der Ausstellung nicht langweilig werden lassen wird. "Manche Künstler haben erst im Rahmen der Herausgabe des Kulturführers voneinander erfahren, dabei wurde uns der Netzwerkgedanke wichtig", betonte Jobst Schneider vom Vorstand des Kunstforums. Der Besuch von Schulklassen sei daher ausdrücklich erwünscht, die Ausstellung zeige, wie wichtig das Georg-Scholz-Haus ist als Drehscheibe für ein Netz regionaler Kunst.

Die Vernissage am Samstag um 17 Uhr wird umrahmt von arabischer Musik von Shaffan Soleiman, Dozent am Musik-Lab Emmendingen und Spieler der Oud, der persischen Laute. Auch er wird im Kulturführer porträtiert. Am Sonntag, 4. Dezember, um 11 Uhr, findet ein Autorenforum "Dichter und Erzähler" im Georg-Scholz-Haus statt. Ihre Teilnahme zugesagt haben Ute Tankus, Stefan Pflaum, Andrea Hensgen und Annette Kühlwein. Die Ausstellung "Auf den Punkt gebracht" im Georg-Scholz-Haus (Merklinstraße) ist bis 18. Dezember jeweils samstags von 14 bis 18 und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Autor: ehb