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17. Mai 2008
Klimawandel
Die Mehrheit der Deutschen ist inzwischen bereit, für den Klimaschutz Opfer zu bringen. Das ist das Ergebnis einer Studie der amerikanischen Unternehmensberatungsfirma Accenture, die zu Wochenbeginn veröffentlicht wurde. Demnach sind 54 Prozent der Deutschen der Meinung, dass nicht nur die Politiker, sondern auch sie selbst aktiv werden müssen bei der Bekämpfung des Klimawandels. Was das mit Wehr zu tun hat? Nun: Für Wehr eröffnete sich Mitte der Woche eine mehr oder minder realistische Option, per pedes etwas für den Klimawandel zu tun. Mal angenommen es klappt, und im einstigen Minimal-Markt zieht wirklich wieder ein Lebensmittelladen ein, dann wird der nur dann Bestand haben, wenn er auch von der Bevölkerung angenommen wird. Mit dem Einkauf einer Miniportion Dosenmilch für den Kaffee zwischendurch ist es nicht getan. Nur wenn der neue Markt mitten in der Stadt angenommen wird, hat er Bestand, sonst wird er schneller wieder schließen, als man sich daran gewöhnt hat. Apropos gewöhnen: Wenn es nicht gerade Sprudelkisten zu schleppen gilt, könnte man/frau einmal versuchen, einzukaufen wie anno dazumal, mit dem Fahrrad, einem Bollerwagen, einem Rucksack oder sonst wie gearteten Tragegestell. Spart (teures) Benzin und dient dem Klimawandel im doppelten Sinne: Man trifft unterwegs Leute, Freunde, Bekannte, plaudert, schwätzt, vielleicht gibt es etwas zum Lachen oder sich wundern. Zum Beispiel darüber, dass es in Wehr doch alles zu kaufen gibt, was das Herz begehrt und man gar nicht kilometerweit fahren muss. Oder?
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