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24. Dezember 2016 11:37 Uhr

Ihr Kinderlein kommet

Wo in Bethlehem Babys geboren werden

Ganz in der Nähe wurde Jesus geboren. Heute hilft eine christliche Geburtsklinik in Bethlehem Frauen, die sich sonst keine Behandlung leisten könnten – egal, welcher Religion sie angehören.

  1. Beduinin auf dem Weg zum Arztmobil der Klinik Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

  2. Auf der Frühchenstation der Klinik Zur Heiligen Familie: Eine Krankenschwester hält eines der Babys in den Armen. Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

  3. In der Nähe wurde Jesus geboren: Die Kapelle der Geburtsklinik in Bethlehem. Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

  4. Endlich Nachwuchs: Muslimische Familie mit ihrem Neugeborenen Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

  5. Warten auf den Doktor: Das Arztmobil der Klinik im Beduinendorf Rashaideh. Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

  6. Die 19 Jahre alte Beduinin Sajedh Masalmeh schaut nach ihrem Baby. Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Um kurz nach neun Uhr startet der weiße Van vor dem Haupteingang der Klinik im Herzen von Bethlehem. Der Fahrer steuert aus der Stadt hinaus Richtung Süden über den vor Hitze flimmernden Asphalt, vorbei an sandfarbenen Häusern auf sandfarbenen Hügeln in sandfarbenem Geröll. Dromedare stelzen über Steine, keine Menschenseele weit und breit. Judäische Wüste.

Aus einem Van heraus werden Mütter und Babys versorgt

Nach etwa vierzig Minuten hält der Van auf einer Anhöhe unter einem Wellblechdach. Nathalie Othman öffnet die Fahrzeugtür mit dem weißen Malteserkreuz auf rotem Grund. Sie steigt aus, die Hände in den Taschen ihres Arztkittels vergraben, und lässt den Blick über den wolkenlosen Himmel gleiten. Über die blassen Hügel am Horizont, hinter denen das Tote Meer verschwindet, und die Wellblechhütten im Tal.

Zwischen den Behausungen taucht eine schwarze Gestalt auf, dann noch eine und noch eine. Ein halbes Dutzend verschleierte Frauen erklimmt den Hügel, manche schwanger, manche mit Baby im Arm. Es sind Beduinen, die einst durch die Wüste zogen und heute sesshaft leben – weil das israelische Militär, das dieses Gebiet kontrolliert, sie dazu zwingt. In ihren Hütten haben sie weder Strom, noch fließendes Wasser. Kein Arzt kümmert sich um sie. Aber da ist ja der weiße Van.

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Er gehört zum christlichen Krankenhauses Zur Heiligen Familie und kommt jeden Donnerstag aus Bethlehem. Dr. Nathalie, wie sie hier alle nennen, ist Gynäkologin und untersucht die schwangeren Frauen auf einer Liege im Laderaum, tastet Bäuche ab, zeigt kaum zu erkennende Köpfchen und Ärmchen auf dem Monitor des Ultraschallgeräts. Auf der Rückbank horcht Dr. Nivin Hafere, eine zierliche Frau mit schwarzem Bob und nachgezogenen Brauen, den Bauch eines Babys ab. "Viele leiden an Durchfall oder Gelbsucht, durch verunreinigtes Wasser oder schlechte Nahrung", sagt sie.

Nivin Hafere ist zumeist die einzige Ärztin in dieser Klinik

Erst als alle Frauen versorgt sind, fährt der Van weiter. Im nächsten Dorf, wenige Kilometer entfernt, wartet bereits eine Gruppe Beduininnen vor einem kleinen Steinhaus. Ab und zu schickt das Gesundheitsministerium hier Leute vorbei, um die Beduinenkinder zu impfen. Sonst ist Nivin Hafere die einzige Ärztin in dieser Klinik. Sprechstunde nur Donnerstagvormittag.

Eine Mutter mit Niqab, dem muslimischen Gesichtsschleier, wickelt das Bündel in ihrem Arm aus. Hafere klopft mit den Fingern das Bäuchlein des vier Wochen alten Babys ab. "Manchmal ist ein Baby krank, aber die Mutter denkt, das sei normal," sagt sie. Wenn es beispielsweise nicht aufwache vor Hunger. Die Kinderärztin hat Durst, traut sich aber nicht, das Leitungswasser zu trinken, wie sie es in Bethlehem tut. "Es könnte unrein sein." Sie hat ihre eigenen Instrumente mitgebracht: Watte, Waage, Stethoskop, in einer kleinen Sporttasche.

Draußen schart sich ein Dutzend Frauen mit Kleinkindern um den Van. "Ich bin die nächste", "nein ich", rufen sie, den Krankenpass in der Hand. Sie alle heißen Rashaydeh mit Nachnamen, wie der Stamm und das Dorf. Suad Rashaydeh, eine Frau mit verfaulten Zahnstummeln, betritt das Auto, das Jeanskleid spannt über dem kugelrunden Bauch. Neunter Monat. Die 29-Jährige hatte bereits drei Fehlgeburten, drei Kinder haben es geschafft. Zum Überleben hat die Familie fünf Schafe und ein bisschen Sozialhilfe. "Wenn es diese Klinik nicht gäbe, müsste ich für den Transport zum Krankenhaus bezahlen", sagt Rashaydeh. "Das kann ich nicht."

Vor 130 Jahren gründeten die vinzentinische Schwestern das Krankenhaus

Nur zur Entbindung fahren die Beduininnen mit dem Taxi durch die Geröllwüste nach Bethlehem, ins Krankenhaus Zur Heiligen Familie. Achthundert Meter von Jesus’ Geburtsort entfernt, thront das Kalksteingebäude wie eine Festung in der Stadt. Klosterartige Bogengänge, von Tausenden Füßen geschliffene Steinböden, im Innenhof eine Kapelle zwischen Mandarinenbäumen. Vor gut 130 Jahren gründeten vinzentinische Schwestern das Krankenhaus, 1989 wandelte es der Malteserorden in eine Frauen- und Geburtsklinik um. Seither ist sie die größte und modernste der Region.

Im Warteraum vor der Entbindungsstation beugt sich eine muslimische Frau zum Mittagsgebet, Stirn und Handflächen berühren den Boden. Durch das Fenster blickt eine christliche Marienstatue von der Kapelle auf sie herab. Das Krankenhaus ist nicht weit entfernt von einer bis zu acht Meter hohen Betonwand, die mit Graffitis übersäht ist: "Freedom" "Peace for Palestine", "Make Hummus not war!" Die Mauer ist Teil einer 760 Kilometer langen Sperranlage und trennt die palästinensischen Gebiete im Westjordanland von Israel.

Seit Jahrhunderten wird um das Heilige Land gestritten. Für Juden, Christen und Muslime haben alttestamentarische Orte wie Bethlehem eine religiöse Bedeutung. Juden dürfen die palästinensische Stadt jedoch seit der Zweiten Intifada im Jahr 2000 nicht mehr betreten. Deshalb ist Bethlehem ein von Christen und Muslimen beherrschter Ort. Gegenüber Fremden betonen sie gerne, wie friedlich sie miteinander leben. Doch meist wohnt man in getrennten Vierteln, der christliche Bevölkerungsanteil sinkt, kaum 20 Prozent sind es noch, immer wieder gibt es Auseinandersetzungen. Im Krankenhaus Zur Heiligen Familie scheint all das draußen zu bleiben. Christen behandeln Muslime, Muslime behandeln Christen. Nur an Haube oder Kreuzkette erkennt man den Glauben der Mitarbeiterinnen.

Hier gibt es die einzige Neugeborenen-Intensivstation in Bethlemen

Um Dr. Micheline Al-Qassis’ Hals baumelt ein goldenes Kreuz, als sie sich über einen geöffneten Inkubator beugt. Darin liegt ein drei Wochen altes Frühchen, 800 Gramm leicht. Seine Zehen sind kaum größer als Streichholz-Köpfe, die Äderchen schimmern durch die Haut. Bei jedem Atemzug bebt der kleine Körper. Al-Qassis ist die Chefärztin der Intensivstation für Neugeborene, der einzigen in der Region Bethlehem. Eine sterile, pastellfarbene Welt, in der Dutzende Geräte durcheinander piepen und klingeln. Zwischen Maschinen, Monitoren und Kabeln versteckt, schlummern dreizehn Winzlinge in ihren Kästen.

Al-Qassis behandelt jedes Baby, als sei es ihr eigenes. Sie scherzt, singt, streichelt und küsst. Nur die Schatten unter ihren Augen verraten, dass sie oft 24 Stunden bei den Kleinen bleibt. Vorsichtig nimmt sie den winzigen Jungen aus dem Kasten, damit die Schläuche und Pflaster an Fesseln, Brust, Mund und Nase nicht abreißen, wickelt ihn in eine Decke und reicht ihn der Mutter. Sajedh Masalmeh ist erst 19, hat selbst noch kindliche Züge in ihrem runden Gesicht. Es ist ihr erster Sohn, kurz nach der Hochzeit gezeugt. Sein Zustand ist kritisch, mehr als drei Monate kam er zu früh. "Im staatlichen Krankenhaus gilt eine Geburt in der fünfundzwanzigsten Woche als Abtreibung", sagt Al-Qassis. "Dort hätten sie ihm nicht helfen können." Hier haben die Ärzte den Säugling trotzdem auf die Welt geholt, mit Kaiserschnitt. "Wir müssen doch versuchen, jedes Leben zu retten."

Das Baby beginnt leise zu wimmern, zittrig, kaum hörbar. Der jungen Mutter laufen still die Tränen über die hell geschminkten Wangen. Al-Qassis streicht ihr über die Schulter. "Nach der Geburt war ich sehr depressiv", sagt Masalmeh mit leiser Stimme. "Jetzt geht es. Ich hoffe, er schafft es." Sie denkt sogar schon über das nächste Baby nach.

Viele Männer sind unfruchtbar – eine Folge von Misshandlungen?

Die meisten muslimischen Paare in Palästina wünschen sich viele Kinder, als Altersvorsorge. Zudem gelten kinderreiche Familien als besonders gesegnet. Wenn es auf natürliche Weise nicht klappt, probieren es einige mit künstlicher Befruchtung. Darunter auch Häftlinge, die ihr Sperma aus dem Knast schmuggeln, oder entlassene Gefangene, die durch Folter in israelischer Gefangenschaft unfruchtbar geworden sind. Die künstliche Befruchtung ist oft ihre letzte Hoffnung. Auf der Frühchenstation stehen vier Kästen in einer Reihe an der Wand – Vierlinge. Auch sie sind im Reagenzglas entstanden. Als katholische Einrichtung führt das Krankenhaus keine künstlichen Befruchtungen durch. Doch wenige Straßen weiter, kurz vor der Grenzmauer, ist ein Mann zu finden, der Kinderwünsche erfüllt.

Dr. Ahmad Abukhaizaran, eckige Brille, Bürstenhaar, sitzt hinter seinem Schreibtisch im Razan-Zentrum für Unfruchtbarkeit. Von einem Bild hinter ihm an der Wand grinsen fünf propere Babys aus einer Badewanne. Für 2500 Dollar bekommt man eine künstliche Befruchtung bei ihm. Erfolgsquote: mehr als 50 Prozent, verspricht er. Ihm gegenüber sitzt Bashan Himony, silberne Schläfen, dunkelblauer Anzug. Er ist 37 Jahre alt ist, könnte aber auch als 50 durchgehen. Mehrere Male war er in israelischer Gefangenschaft. Das hat Spuren hinterlassen. "Immer wieder haben sie mir von unten in die Hoden gekickt", sagt er. Abukhaizaran nickt, er kennt die Methode aus Erzählungen vieler seiner Patienten und ist sich ziemlich sicher, dass sie davon unfruchtbar wurden. Bei 65 Prozent der Paare, die zu ihm kommen, liegt es am Mann.

Himony schämt sich nicht dafür. Er ist froh, dass es noch eine Möglichkeit gibt. Seine Frau Raga Jabny, 31, liegt gerade im OP-Saal. Vor wenigen Tagen wurden ihre Eizellen im Labor befruchtet, jetzt werden mehrere Embryos in Jabnys Gebärmutter eingesetzt. Das Paar will sicher gehen. Elf Jahre haben sie es versucht mit dem Kinderkriegen, mehr als vier auf die Behandlung gespart. "Die meisten Frauen lassen sich gleich zwei oder drei Embryos einpflanzen," sagt Abukhaizaran. "Sie hoffen auf mehrere Kinder, für das gleiche Geld." Da Zwillinge und Drillinge häufig zu früh zur Welt kommen, landen einige wiederum auf der Frühchenstation im Krankenhaus Zur Heiligen Familie. Vor neun Jahren musste sie erweitert werden.

Drei oder vier Kinder pro Frau

Abukhaizaran beobachtet einen regelrechten Wettstreit im Kinderkriegen zwischen gläubigen Israelis und Palästinensern. 1995 brachten Frauen in den Palästinensischen Autonomiegebieten noch weit mehr als doppelt so viele Babys zur Welt wie Frauen in Israel. Einige Israelis befürchteten deshalb, zur Minderheit im eigenen Staat zu werden. Im Moment nähern sich die Geburtenraten an: Mit drei Kindern pro Frau stieg die israelische leicht an. Die palästinensische dagegen fiel von rund sechs auf vier.

Doch manchmal geht es einfach nur darum, überhaupt Kinder zu bekommen. Mohammed Saada, 38, ein kleiner Mann mit Lachfalten und gegelten Haaren, ist von Geburt an unfruchtbar. Fünf Mal ging er zusammen mit seiner Frau Maly Arman, 34, ins Razan-Zentrum, fünf Mal blieb ihr Bauch flach. 12 500 Dollar. In einer anderen Klinik klappte es. Jetzt ist sie wieder schwanger, wieder durch künstliche Befruchtung.

"In neun Monaten sind sie wieder hier. Da sind sie alle gleich: Muslime, Christen, Juden." Micheline Al-Qassis, Kinderärztin
Stöhnend sitzt sie in einem rosa Kittel, eine grüne Haube auf dem Kopf, auf dem OP-Tisch in der Entbindungsstation im Krankenhaus; Weil sie bereits eine Gebärmutter-OP hatte, muss das Kind per Kaiserschnitt geboren werden.

Die Narkose betäubt ihren Unterleib, das Beruhigungsmittel wirkt. Ein Dutzend flinke Hände in Gummihandschuhen hantieren über ihrem Körper, pinseln den Bauch mit Jod ein, bedecken sie mit grünen Tüchern, legen Scheren, Zangen, Skalpelle bereit. Nur ein rotes Rechteck unterhalb des Bauchnabels bleibt frei. Dr. Nathalie setzt einen sauberen Schnitt, ein anderer Arzt öffnet die Bauchdecke, greift nach dem schmierigen Köpfchen und zieht den kleinen Körper heraus. Knittrig, blutig, weiß, liegt das Baby auf dem grünen Tuch. Der Arzt durchtrennt die Nabelschnur. Ein kurzes Glucksen, ein Schrei. Es ist ein Mädchen.

Die Kosten für die Behandlung deckt das Krankenhaus mit Spenden

Arman hat ein Zimmer für sich im Erdgeschoss, ihr Mann arbeitet für die UN. 80 Prozent der Patientinnen können sich das nicht leisten. Sie liegen einen Flur weiter: drei Betten pro Zimmer, von blauen Vorhängen getrennt. In einem sitzt Hala Bahar, 29, blasses Gesicht, die Haare locker zusammengebunden. Ein breitschultriger Mann mit Glatze steht daneben und hält ein Neugeborenes in den großen Händen. "Ich bin Vater!", sagt Ibrahim Bahar, 38, und hört nicht mehr auf zu grinsen. Auch sie wünschen sich weitere Kinder. "Drei sind gut", sagt Ibrahim Bahar, "mehr können wir uns nicht leisten." Für die Behandlung zahlen sie fast nichts. Die Kosten deckt das Krankenhaus mit Spenden.

Wer bedürftig ist, entscheidet Mary Moah, eine forsche Frau mit langen Locken, die immer im Stress ist. Sie steht am Fußende des Bettes mit Stift und Papier in der Hand. "Denken Sie daran, mir morgen das Attest zu bringen?", fragt sie Ibrahim. Er nickt lächelnd, ohne den Blick von dem leise schmatzenden Baby abzuwenden. Seit seiner Operation am Bein hinkt er, die Jobs auf dem Bau sind rar geworden. Die junge Familie kommt nur knapp über die Runden. "Die meisten Palästinenser haben keine Krankenversicherung", sagt Moah auf dem Weg zu ihrem Zimmer. Während der Sprechstunden bildet sich eine lange Schlange davor. Sie hilft den Frauen nicht nur finanziell. Sie hält auch Hände, trocknet Tränen und spricht so lange mit deprimierten Schwangeren, bis sie sich auf ihr Kind freuen.

Es ist Nachmittag geworden, die Sonne neigt sich über Bethlehem. Im Erdgeschoss hat sich Maly Arman, die neue Mutter, schlafen gelegt und Mary Moah, die Sozialarbeiterin, hat ihre Türen für heute geschlossen. Im ersten Stock hat Dr. Nathalie, die Frauenärztin, den OP-Kittel gegen Bluse und Hose getauscht. Schichtende. Auf der Frühchenstation steht Micheline Al-Qassis, die Kinderärztin, am Fenster. Sie schaut auf den Innenhof, wo ein Paar in Tüll und Glitzer vor der Kapelle posiert, ein beliebtes Hochzeitsmotiv. "In neun Monaten sind sie wieder hier", sagt sie lächelnd. "Da sind sie alle gleich: Muslime, Christen, Juden."
Info

Bethlehem liegt im Südwesten des Westjordanlandes und wird von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet. Im Norden grenzt die Stadt an das Ballungsgebiet von Jerusalem, dazwischen erhebt sich eine militärisch gesicherte Mauer. Sie ist Teil einer 760 Kilometer langen Sperranlage entlang der Grenze von Israel und Palästina. Die UNO erklärte diese Absperrung für völkerrechtswidrig.

Das Krankenhaus zur Heiligen Familie wird von den Maltesern finanziert und ist das einzige in der Region mit modernen medizinischen Standards.

Spenden: Malteser Hilfsdienst e.V.
IBAN: DE92 3706 0193 0002 1300 41
BIC: GENODED1PAX
bethlehem@malteser.org
http://www.malteser-krankenhaus-bethlehem.de

Autor: Veronika Wulf (Text) und Sascha Montag (Fotos)