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25. Mai 2009

SPD in Sorge ums Spital

Krankenhaus, A 98 und Kraftwerk sind Themen des neuen Rats

BAD SÄCKINGEN (akr). Der Bad Säckinger Gemeinderat wird sich auf Antrag der SPD-Fraktion demnächst mit der Zukunft des Krankenhauses in Bad Säckingen und mit dem geplanten Pumpspeicherkraftwerk Atdorf beschäftigen. Das sicherte Bürgermeister Martin Weissbrodt in der jüngsten Sitzung des Gremiums zu, nachdem SPD-Sprecher Uli Schoo bat, diese Themen auf die Tagesordnung zu setzen.

Die Sozialdemokraten, so argumentierte Schoo, machen sich Sorgen um die Zukunft des Krankenhauses und wollen wissen, ob diese Sorgen berechtigt sind. Deshalb soll Friedbert Lang, der Geschäftsführer der Klinikverbunds Hegau, Bodensee, Hochrhein, in einer der ersten Sitzungen des am 7. Juni neu zu wählenden Gemeinderats das Zukunftskonzept für den Gesundheitsstandort Bad Säckingen und für eine umfassende medizinische Versorgung des Umlands darlegen. Weissbrodt wird den Geschäftsführer einladen.

Ein Fall für das neue Gemeinderats-Gremium wird auch das Pumpspeicherkraftwerk Atdorf. Weil die Gefahr bestehe, dass der Wahlkampf die Argumente diktiere und dadurch unsachlich, vorschnell und zum Schaden der Stadt gestritten werde, so sagte es Uli Schoo, eignen sich die Themen Pumpspeicherkraft und A 98 derzeit nicht für eine Diskussion im Gemeinderat. Doch unmittelbar nach der Neubesetzung sollten die Fraktionen dann Stellung beziehen und das Gremium solle sich äußern, "wie es bei diesen wichtigen Punkten weitergehen soll", meinte Schoo.

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Autor: akr