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02. Juni 2011 20:11 Uhr

Anbau für Anwendungen

Badeparadies in Titisee erweitert schon

Nur ein halbes Jahr nach der Eröffnung steht die erste Erweiterung im Badeparadies Schwarzwald in Titisee bevor: Das sogenannte Beauty-Palais wird vier Becken mit Spezialwässern aufnehmen.

  1. Blick vom Dachgarten auf den Bauplatz für das Beauty-Palais; links ist die Palmenoase und hinten der See zu erkennen. Foto: Peter Stellmach

  2. Badebetrieb in der Palmenoase bei geöffneter Glaskuppel. Foto: Unternehmensgruppe Wund

  3. Das Rutschen-, Wellen- und Sportbad Galaxy. Foto: Unternehmensgruppe Wund

Damit setzt Investor und Betreiber Josef Wund seine Ankündigung um. Er lässt sich das vorläufig geschätzt vier Millionen Euro kosten. Das neue Angebot zwischen Palmenoase und Neustädter Straße soll auf Weihnachten eröffnet werden; Baubeginn ist im Oktober.

Die vier Saunen, das Dampfbad und der Dachgarten namens "Schwarzwaldblick" mit dem Tauchbecken erfreuen sich offenbar reger Nachfrage, wie Wunds Geschäftsleiter Jochen Brugger der BZ erläutert. Auch mit Blick auf die Rückmeldungen der Gäste widme man sich nun zusätzlich zur Wellness verstärkt der Gesundheit. Der flache Anbau dürfte 25 bis 30 Meter Meter lang werden bei einer Breite von zwölf bis 15 Metern und einer Höhe von fünf Metern. Vier Becken (ungefähr sechs mal sechs Meter) sollen Anwendungen ermöglichen: Wasser mit Selen, mit Jod und mit unterschiedlichen Solen.

Der künstliche See soll bis Pfingsten befüllt sein

Duschen und ein Ruheraum gehören dazu. Personal berät und betreut die Besucher, auch Massagen sind geplant. Auf bis zu 300 schätzt Brugger die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig aufhalten können. Das neue Angebot wird von der Wellnessoase aus zugänglich sein. Der künstliche See ist um ein Drittel erweitert worden, damit er fast unmittelbar angrenzt. Die Mulde ist fertig und hat inzwischen einen Anstrich mit der Anmutung eines Sandstrands bekommen. In den nächsten Tagen wird noch quer durch den See ein Sichtschutz angebracht, der die Besucher der Palmenoase und die Saunagäste voneinander trennt. Der See – bis zu 1,50 Meter tief, jedoch nicht zum Schwimmen gedacht – soll bis Pfingsten befüllt sein.

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Wenige Tage vor Ablauf des ersten halben Jahrs Betriebszeit im Badeparadies äußert sich Brugger "zufrieden" bis "sehr zufrieden": Mit bisher deutlich mehr als 200.000 Gästen liege man auf Kurs, dessen Ziel es sei, das erste Jahr mit "500.000 plus X" Besuchern abschließen zu können.

Der Gemeinderat hat das Vorhaben mit breiter Mehrheit genehmigt, nur die Grünen steuerten drei Enthaltungen bei.

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Autor: Peter Stellmach