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21. März 2017

37 Millionen für barrierefreie Haltestellen

Großer Rat bewilligt Mittel.

BASEL (sda). Mit 37 Millionen Franken können in Basel Haltestellen behindertengerecht umgebaut werden. Der Große Rat hat am Donnerstag diese zweite Tranche der Umsetzung der entsprechenden Bundesvorgaben freigegeben. Das Bundesrecht verlangt, dass im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bis 2023 sämtliche Tram- und Bushaltestellen hindernisfrei gestaltet sind.

Die zweite Phase der baselstädtischen Planung sowie die Umsetzung einer ersten Umbau-Etappe ist für die Jahre 2017 bis 2021 angesetzt.

Unter anderem sollen im Zuge der Arbeiten die Haltekanten erhöht werden, was etwa Rollstühlen einen niveaugleichen Zugang in Trams und Busse ermöglicht.

Trams sollen mit Klapprampen ausgestattet werden

Die Regierung hatte überdies die Ausstattung aller Trams mit Klapprampen vorgeschlagen, welche an manchen Haltestellen mit einer besonderen Situation nötig werden.

Das Grüne Bündnis beantragte kurzfristig, dass alle Haltestellen-Aufhebungen oder -Verlegungen dem Großen Rat vorgelegt werden sollen: Es zeichne sich ab, dass manche solchen Pläne längere Wege für mobilitätseingeschränkte Personen bedeuten würden. Die Ratsmehrheit jedoch sah damit den engen Zeitplan in Gefahr. Die Regierung hatte den fristgemäßen Umbau von 80 bis 90 Prozent der Haltestellen in Aussicht gestellt. Müsse das Parlament wie beantragt mitreden, drohten Verzögerungen, hieß es. Der Antrag wurde abgelehnt, die Gesamtvorlage angenommen.

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Autor: sda