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11. August 2009

Basel will weiter direkt bis Wien

Protest gegen SBB-Planung

BASEL (sda). Die Basler Regierung will die letzte direkte Zugverbindung mit Wien erhalten. Umsteigefreie Verbindungen in österreichische Zentren wie Innsbruck und Salzburg sowie in die touristischen Regionen seien für Basel wichtig, teilte das Bau- und Verkehrsdepartement auf Basis seiner Eingabe zum SBB-Fernverkehrsfahrplan 2010 am Montag mit. Der "Transalpin" – der letzte Direktzug zwischen Basel und Wien – soll mit dem nächsten Fahrplan aber nur noch ab beziehungsweise bis Zürich fahren. Grund sei das neue Fernverkehrskonzept zwischen der Schweiz und Österreich mit den Hochleistungszügen Railjet (RJ). Auch der "Transalpin" soll ab Juni 2010 als RJ verkehren und Zürich eine Stunde früher verlassen als heute. Bis Basel verlängert und in den Schweizer Taktfahrplan integriert müsste der Zug die Rheinstadt um 7.30 Uhr verlassen. In den Hauptverkehrszeiten würde es in dem Zug dann aber an Sitzplätzen fehlen. Darum schlägt das Basler Departement vor, den neuen RJ zwischen Basel und Zürich als zusätzlichen Zug – außerhalb des Taktfahrplans – fahren zu lassen.

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Auf der Strecke Basel – Mailand bemängelt das Departement eine nach wie vor ungenügende Zahl an Direktverbindungen. Es erwartet daher, dass die SBB alles unternehmen, damit das ursprünglich schon für 2008 vorgesehene Angebot "Cisalpino 2" baldmöglichst eingeführt wird. Dieses sieht mindestens sechs Direktverbindungen nach Italien via Lötschberg statt der heutigen zwei vor. Im Weiteren ist das Departement auch für die Beibehaltung des Mitternachtszugs Basel-Olten, dessen Streichung die SBB prüfen.

Autor: sda