Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

14. August 2012

Celtic Tiger ist die neue Nummer eins

Golfer Rory McIlroy feiert im US-amerikanischen South Carolina seinen zweiten Major-Sieg.

KIAWAH ISLAND (dpa). Zum Jahresanfang schrieben die Experten den Celtic Tiger, Rory McIlroy, ab und warfen ihm vor, zu viel Zeit mit seiner Freundin, der Tennisspielerin Caroline Wozniacki, zu verbringen. Am Sonntag hat es McIlroy seinen Kritikern mit dem zweiten Sieg bei einem Major gezeigt und ist die Nummer eins der Welt geworden – mit 23 Jahren. Tiger Woods war vier Monate älter, als er seinen zweiten großen Titel feierte.

"Es gab einige, die an mir gezweifelt haben, als ich Anfang des Jahres nicht so gut spielte", sagte der Nordire, "aber das war schon fast Panik und für mich eine besondere Motivation". Als Titelverteidiger hatte er den Cut bei den US Open verpasst und wurde 60. bei den British Open.

Doch auf dem Ocean Course direkt am Atlantik im US-Bundesstaat South Carolina ließ sich der Nordeuropäer von keinem Sturm oder Gewitterabbruch irritieren. Er beendete am Vormittag seine dritte Runde, legte sich noch einmal aufs Ohr und spielte dann mit 66 Schlägen seine beste Runde. Mit 275 Gesamtschlägen (67+75+67+66) triumphierte er vor dem Engländer David Lynn (283) – mit acht Schlägen Vorsprung hatte noch keiner die PGA Championship gewonnen. Der 18-fache Major-Sieger Jack Nicklaus war bei seinem Sieg 1980 mit einem Schlag weniger voraus. McIlroy blieb auf dem 7000 Meter langen und schwer zu spielenden Par 72-Kurs 13 Schläge unter Platzstandard. Mit 23 Jahren ist er der zweite Spieler nach Seve Ballesteros, dem zwei Major-Siege in diesem Alter gelangen. Der Lohn: 1,4 Millionen Dollar.

Werbung

Autor: dpa