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20. Juni 2012 18:46 Uhr
Eisblockwette in Emmendingen
Das Energiesparen wird erlebbar
Wetten dass … heißt es einen Monat lang in Emmendingen, und es geht um Energiefragen: Wetten, dass der Eisblock nicht schmilzt? Anders gefragt: Wie viel Eis überlebt in einem Passivhaus? Das dürfen Passanten schätzen.
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Eisblockwette der Zimmerer: 20. Juni bis 20. Juli in Emmendingen. Hier schwebt das Passivhäuschen ein. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Fachgerecht wird das Dach gedeckt. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Zuvor wurden die Fugen luftdicht abgeklebt. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Vorarbeiten für die Montage: Das alles machen Zimmerleute der Innung Emmendingen. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Sicher am Haken hängen die Einzelteile. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Noch ist der Eisblock nur in Folie gepackt. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Hier wird schon angestoßen. Vorn links Obermeister Werner Böcherer mit Bankenvertretern und Oberbürgermeister Schlatterer. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Wann kann man Zimmerleuten auf dem Dach schon mal von oben zugucken? Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Die Dachpfannen werden fachgerecht montiert. Foto: Sylvia-Karina Jahn
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Und noch ein Gruppenfoto... Foto: Sylvia-Karina Jahn
EMMENDINGEN. Wetten dass... dieses Eis in vier Wochen kaum schmilzt? Darauf setzt die Zimmerer-Innung mit ihrer "Eisblockwette". Ein fast zwei Kubikmeter großer Eisblock steckt in dem Holzhäuschen, das seit Mittwoch auf dem Gelände der Merk-Galerie steht. Die Wette soll zeigen, wie viel Energie Häuslebauer und Renovierer mit der richtigen Technik sparen können. Denn das Holzhäuschen, so klein es ist, ist ein Passivenergiehaus.
Ein großer Kranwagen hatte Eisblock und Häuschen zum Einkaufszentrum transportiert. Das Eis, sorgsam in dicke Folie verpackt, wurde zuerst mal gewogen. Rund 1800 Kilo brachte der Block auf die Waage. Danach wurde das Holzhäuschen montiert. An Ketten und Haken schwebte es über dem Block. Zimmerleute entfernten den Transportsockel und ersetzten ihn durch eine Dichtung, die das Häuschen luftdicht abschließt: "Wie beim richtigen Bau."Obermeister Werner Böcherer
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Und Zimmerleute hätten schon immer mit regenerativer Energie gearbeitet, sagte Werner Böcherer, Obermeister der Zimmererinnung Emmendingen, die die Wette in die Kreisstadt geholt und das Häuschen aufgebaut hat: "Zimmerleute haben schon Windräder gebaut, da wusste das Klima noch nicht, dass es sich ändern wird."
"Wir müssen das Thema Energiesparen verkaufen, greifbar und erlebbar machen", meinte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und erinnerte an die Stadtteilskampagne, bei der Energiesparvorhaben im Bürkle-Bleiche gefördert werden sollen. Genau darauf zielt die Wette ab: Bis zum 20. Juli um 11 Uhr können die Bürger Tipps abgegeben, wie viel Prozent von dem Eis noch übrig sein werden. Denn dann wird ausgepackt und erneut gewogen.
Bei früheren Eisblockwetten (Emmendingen ist die 14.) trotzten zwischen 75 und 90 Prozent des Eises jedem Sommerwetter, berichtete Gregor Gierden, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Bauwirtschaft. Wie viel es in Emmendingen sein wird? Tippen ist noch erlaubt! Karten gibt’s am Häuschen, wo sie auch eingeworfen weden können, sowie im Internet unter http://www.bausuedbaden.de/Eisblockwette
Autor: Sylvia-Karina Jahn





