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26. Februar 2010
50 Cent pro Eintrittskarte geht diesmal an die Hilfe für Haiti
BZ-INTERVIEW mit Reinhard Knorr, dem Vorsitzenden des Sängerbunds Efringen-Kirchen, der am 13. März wieder seinen beliebten Flohmarkt veranstaltet.
Efringen-Kirchen. Der beliebte Flohmarkt des Sängerbundes steht am Samstag, 13. März, wieder in der Mehrzweckhalle Efringen-Kirchen an. Diesmal geht ein Teil der Erlöse aus den Eintrittsgeldern an die Erdbebenhilfe für Haiti. Sängerbund-Vorsitzender Reinhard Knorr ist durch einen Aufruf des Deutschen Chorverbandes auf die Idee gekommen, für einen guten Zweck zu spenden. Jutta Schütz sprach mit ihm.
BZ: Was genau hat der Deutsche Chorverband vorgeschlagen, um Spendengelder für Haiti zu sammeln?Reinhard Knorr: Der Verband arbeitet in diesem Fall in der Kooperation mit Unicef. Es wurde ursprünglich vorgeschlagen, Sonderkonzerte für die Erdbebenopfer zu geben – das konnten wir aber zeitlich nicht leisten. Deshalb hatten wir die Idee mit dem Flohmarkt.
BZ: … bei dem jetzt ein Teil des Eintritts gespendet wird?
Knorr: Richtig. Wir führen von den zwei Euro Eintritt 50 Cent in die Spendenkasse ab. Gerade erkundige ich mich, auf welches Direkt-Spendenkonto man hier in der Gegend einzahlen kann, damit das Geld nicht über Umwege an die Bedürftigen geht.
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Knorr: Ja – davon zahlen wir unter anderem Noten, aber auch Teile des Dirigentengehaltes. Es bleibt immer ordentlich etwas übrig, und der Helfereinsatz lohnt sich.
BZ: Was ist sonst noch neu beim Flohmarkt?
Knorr: Es findet offenbar gerade so etwas wie ein Generationswechsel statt – wir haben viele neue Aussteller. Ich würde sagen, dass von unseren 80 Verkäufern rund ein Viertel neue dabei sind. Nach wie vor gibt es übrigens unsere Wartelisten für den Flohmarkt. Im vergangenen Jahr sind diese auch gebraucht worden, weil eine Krankheitswelle viele Verkäufer davon abhielt, zu kommen.
BZ: Was kosten die Tische, wenn man fragen darf?
Knorr: In der Mitte kostet ein Tisch 16 Euro, am Hallenrand 20 Euro.
BZ: Es ist auch nach wie vor so, dass Sie bemüht sind, gewerbliche Anbieter "draußen" zu halten?
Knorr: Ja, wir bemühen uns, obwohl sie sicherlich nicht völlig ausschließen wollen. Wir wollen private Anbieter für private Flohmarktfans, wie man so sagt. Ein Kompliment lautete im letzten Jahr: Ihr habt neben einem Flohmarkt in Rheinfelden noch den einzig echten Flohmarkt im Markgräflerland.
BZ: Der Flohmarkt mit Bewirtung durch den Sängerbund ist auch immer eine gute Gelegenheit, auf das nächste größere Konzert aufmerksam zu machen…
Knorr: Das machen wir natürlich – diesmal planen wir für das Jahreskonzert im Herbst Abba-Songs und Udo-Jürgens-Lieder. Das sollte eigentlich viele Leute anziehen. Wer mitmachen will … neue Sänger sind bei uns jederzeit willkommen.
Autor: jut,bz
