Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

01. März 2009 12:35 Uhr

Sängerbund-Flohmarkt feiert 20. Geburtstag

Beliebter Treffpunkt für Freunde des Trödels

Der Floh- und Trödelmarkt des Sängerbundes ist ein beliebtes Ereignis. Am Samstag, 7. März, findet er zum 20. Mal in der Mehrzweckhalle Efringen-Kirchen statt. Der Markt ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

  1. Reinhard Knorr ist Vorsitzender und Organisator des Flohmarktes des Sängerbundes. Foto: Jutta Schütz

Der Floh- und Trödelmarkt des Sängerbundes ist ein beliebtes Ereignis. Am Samstag, 7. März, findet er zum 20. Mal in der Mehrzweckhalle Efringen-Kirchen statt. Der Markt ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Stände sind längst ausgebucht, wie der Sängerbundvorsitzende Reinhard Knorr berichtet. "Aber ich habe eine Warteliste, über die ständig neue Teilnehmer wegen Absagen – etwa wegen Krankheit – nachrücken." Auf die Weise sind es 20 bis 30 Prozent der Aussteller, die im Vorjahr nicht dabei waren.

Ein Stand kostet in der Mitte der Halle 16 Euro, an der Hallenwand 20 Euro. Anmelden kann man sich (vielleicht fürs kommende Jahr) online über die Webseite des Chors http://www.sbek.de unter dem Punkt "Flohmarkt" oder per E-mail an die Adresse flohmarkt@sbek.de. Anmeldungen sind aber auch telefonisch möglich unter 07628/940551 (nach Feierabend) oder, indem man den Flohmarkt besucht und Reinhard Knorr direkt kontaktiert.

Werbung


Der Eintritt kostet zwei Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Zugang. Der Eintritt ist generell für die Vereinskasse bestimmt und ein fester und wichtiger Bestandteil der Vereinsfinanzierung, wie Reinhard Knorr anmerkt.

Der Flohmarkt wurde vor 20 Jahren eigens als zusätzliches Standbein zum Winzerfest ins Leben gerufen, um die Vereinskasse zuverlässig zu füllen. Solide Finanzen sind für den Sängerbund notwendig, um Chorleiter, Noten, Solisten und Instrumental-Begleitung zu bezahlen, da die zum Teil sehr aufwändigen Konzerte trotz Bewirtung bei weitem nicht immer kostendeckend sind.

Anlass für den ersten Flohmarkt war die Verlegung des Winzerfest-Platzes vom Sportplatz auf das jetzige Gelände. Obwohl das dortige Wirtschaftsgebäude mit viel Engagement und Eigenleistung errichtet wurde, musste die Winzerfestgemeinschaft einen erheblichen Kredit für die Finanzierung aufnehmen, für dessen Tilgung ein Teil des Erlöses abgezweigt und zurückbehalten wurde.

Die Sänger Heinz Welker und Jürgen Rübin, selbst begeisterte Flohmarktaussteller und besonders von den Hallenflohmärkten angetan, hatten die Idee, als zusätzliche Einnahmequelle einen eigenen Flohmarkt einzurichten. Der damalige Vorsitzende, Walter Silbereisen, griff diese Idee auf und sorgte für eine professionelle Umsetzung.

Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten mit halb belegter Halle gewann der Markt zunehmend an Bekanntheit und Beliebtheit, was nicht zuletzt seinem besonderen Flair zu verdanken ist. Gelobt wird immer wieder die gute Organisation, die – wo immer möglich – die Wünsche der Aussteller berücksichtigt.

Auch für die Besucher wird einiges geboten: Im rauchfreien Foyer kann man nach dem Hallenbesuch gemütlich beisammen sitzen und sich bedienen lassen.

Autor: bz