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04. Mai 2009
Gute Tropfen für Premiumschiene
Beteiligung am Keller-Projekt.
EFRINGEN-KIRCHEN/FISCHINGEN (hf). Sowohl Geschäftsführer Gerhard Rüdlin, als auch der Vorstandsvorsitzende der Bezirkskellerei Markgräflerland, Ulrich Höferlin, appellierten im Rahmen der Hauptversammlung an die Winzer, sich an dem so genannten "Keller-Projekt" zu beteiligen. Der renommierte Oberbergener Winzer Fritz Keller hatte vor einigen Jahren die Idee, badische Weine ins Aldi-Regal zu bringen. Und er stieß beim Discounter Aldi-Süd auf offene Ohren, der eine "Premiumschiene" mit hochwertigen Weinen aus deutschem Anbau aufbauen will.
Die Bezirkskellerei ist daran mit einer Fläche von 35 Hektar beteiligt. Für die Ernte und Verarbeitung der Trauben, die in diesen Rebgrundstücken wachsen, gelten strenge Auflagen. Sie müssen im Ertrag reduziert sein und dürfen nur von Hand – also nicht mit einem Vollernter – gelesen werden. Außerdem schreibt Aldi eine Maischegärung sowie eine Lagerung in Holzfässern vor. Das wird nicht nur vom eigenen Qualitätsmanager der Kellerei, Rainer Müller, sondern auch von externen Prüfern kontrolliert.
Noch würden je ein Hektar Weiß- und Grauburgunderfläche fehlen, so Rüdlin, der deshalb an die Winzer appellierte, in das Projekt einzusteigen. Die Chance auf eine Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem Handelsunternehmen sollte man sich nicht entgehen lassen, so Rüdlin. Entsprechend wichtig sei das Keller-Projekt zur Marktsicherung. Auch die Auszahlung an die Winzer könne sich sehen lassen. Die selektionierten Weine werden die hochwertigsten und damit auch teuersten im Aldi-Sortiment sein.
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Autor: hf
