Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

14. Juni 2008

TAG DER APOTHEKE: "Der beste Schutz vor Krankheitserregern ist der Kundenkontakt"

Wie schützen sich Apotheker und ihre Mitarbeiter vor Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Co.? Eine BZ-Umfrage von Tina Lindemann (Bilder und Texte)

  1. Christa Kamper, K&K-Apotheke, Merzhausen, 59 Jahre (links): „Wir versuchen ganzjährig vor allem auf gesunde Ernährung zu achten und ganz bewusst zu leben. Sobald ich aber merke, dass ich am Beginn einer Krankheit bin, nehme ich Nahrungsergänzungsmittel in hochdosierter Form. Das allerdings kommt nicht so häufig vor: Meine Mitarbeiter und ich sind ja schließlich mit einer permanenten Immunisierung durch unsere Kunden versorgt, da können wir eigentlich gar nicht mehr krank werden. Im vergangenen Winter waren wir das auch nicht.“ Foto: Tina Lindemann

  2. Ralph Furtwängler, Rebland-Apotheke, Wolfenweiler, 41 Jahre: „Ich bin im Allgemeinen nicht sehr anfällig für Krankheiten und in dem Sinne ein sehr schlechter Kunde von mir selbst. Außer dem Sport, den ich auch so machen würde, habe ich keine speziellen Tricks, um mich vor Erregern zu schützen. Unsere Kunden allerdings kommen häufig wegen Erkältungsbeschwerden. Meistens geht es bei ihnen mit Halsweh los und setzt sich dann mit Schnupfen und Husten fort. Bei anfälligeren Menschen würde ich da Vitaminpräparate als Prävention empfehlen.“ Foto: Tina Lindemann

  3. Sybille Koch, Hexental-Apotheke, Merzhausen, 28 Jahre: „Der beste Schutz vor Krankheitserregern ist der tägliche Kundenkontakt. Dadurch, dass ich oft mit Erregern in Berührung komme, immunisiert sich mein Körper mittlerweile ganz von allein. Dazu mache ich sehr viel Sport: Ich gehe bei Wind und Wetter joggen und fahre, so oft es geht, Ski. Es kann es aber auch vorkommen, wenn ich merke, dass ich krank werde, dass ich Vitamin- und Zinktabletten zu mir nehme. In denen ist dann alles drin, was mein Körper braucht, um sich zu schützen.“ Foto: Tina Lindemann

  4. Andrea Kiefer, Schneckental-Apotheke, Pfaffenweiler, 45 Jahre: „Meine Allzweckmittel gegen drohende Erkältungen sind viel Sport und eine optimistische Lebenshaltung. Ich gehe bei jedem Wetter ins Freie, um mich zu bewegen – das macht mich immun gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Besonders wichtig ist dies zwischen Oktober und April, denn in diesen Monaten ist jedes Jahr die Haupterkältungszeit. Eine andere Möglichkeit wären hochdosierte Vitaminpräparate, die ich entweder als in Wasser lösliche Pulverform oder als Tabletten zu mir nehme.“ Foto: Tina Lindemann

  5. Brigitte Pielmaier, Kirchberg-Apotheke, Kirchhofen, 61 Jahre: „Gerade für die Wintermonate versorge ich mich zur Immunisierung immer mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Das ist hochdosiert und schützt mich in der Regel sehr gut vor Erregern. Ansonsten desinfiziere ich sehr oft meine Hände – vor allem bei der Arbeit – und versuche mich rundum ausgewogen zu ernähren. Die Kunden kommen meist mit Hals- und Kopfweh, Schnupfen, Husten – das ganze Programm eben. Mittlerweile geht da bei ihnen der Trend in Richtung pflanzlicher Präparate.“ Foto: Tina Lindemann

  6. Julia Brender, Batzenberg-Apotheke, Schallstadt, 24 Jahre: „Ich kann nicht wirklich sagen, woran es liegt, aber ich bin sehr selten krank. Obst und Gemüse stehen zwar obligatorisch auf meinem Speiseplan, aber nicht, weil ich mich besonders vor Krankheiten schützen möchte. Unsere Kunden sind da schon anfälliger: Oft kommen sie mit Erkältungsbeschwerden – vor allem im Herbst und im Frühling. Im Moment hat aber der Pollenflug Hochsaison und dementsprechend viele Anfragen haben wir nach Medikamenten, die den Heuschnupfen lindern.“ Foto: Tina Lindemann

Werbung

Autor: Eine BZ-Umfrage von Tina Lindemann (Bilder und Texte)