Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

26. Oktober 2011

Ein Bus mehr für die Pendler

Neue Verbindung ab Dezember.

MÜLLHEIM (BZ). Zum nächsten Fahrplanwechsel (Mitte Dezember) wird eine zusätzliche Anbindung für den um 17.35 Uhr in Müllheim ankommenden Zug geschaffen. In einer Pressemitteilung teilt Michael Kaszubski, Referent des Bürgermeisters und inzwischen auch für den ÖPNV zuständig, mit, dass Bürgermeister René Lohs dies per Eilentscheidung beschlossen habe. So soll das Angebot im neuen Fahrplan berücksichtigt werden können, der dieser Tage gedruckt wird. Lohs’ Entscheidung resultiert aus einer Empfehlung des Arbeitskreises "Zukunft des ÖPNV in der Region Müllheim".

Der Bus wird über die Kernstadt und die Haltestelle "In den Weihern" weiter bis nach Vögisheim fahren. "Das zusätzliche Angebot wird zunächst probeweise für ein Jahr eingeführt und sicher auch seitens des Gemeinderats unterstützt – alle Fraktionen sind ja in dem Arbeitskreis vertreten", sagte Lohs. Es sei ein erster Schritt zur Verbesserung des Nahverkehrs und wegen der Hauptverkehrszeit für die Berufspendler interessant. Die Stadt will mit der Verbesserung auch zu einer Entspannung der Parksituation am Bahnhof beitragen. Laut Kaszubski kostet die neue Verbindung etwa 10 000 Euro.

Werbung


Der Arbeitskreis "Zukunft des ÖPNV in der Region Müllheim" hat sich im Juli 2011 konstituiert. Mitglieder sind René Lohs als Vorsitzender, die Bürgermeister der Mitgliedskommunen des Gemeindeverwaltungsverbands (Auggen, Badenweiler, Buggingen und Sulzburg), Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen, der Verkehrsunternehmen, des Fahrgastbeirats Süd, der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Markgräflerland, des Regio-Verkehrsverbunds Freiburg, der Stadtverwaltung und sachkundige Bürger. Umliegende Kommunen wurden ebenfalls eingebunden. Ein Informationsaustausch besteht auch mit dem Zweckverband Regionalverkehr und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW).

Die Teilnehmer des Arbeitskreises haben sich in bisher drei Sitzungen, zuletzt am 26. September, mit Schwächen des derzeitigen Angebots beschäftigt und umfangreiche Verbesserungsvorschläge erarbeitet, bei denen zum Teil noch geprüft werden muss, inwiefern sie umsetzbar und finanzierbar sind.

Autor: bz