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06. August 2012

Ein Essay über die Einsamkeit: Wie in Einzelhaft

Ein Essay über die wachsende Einsamkeit in unserer Welt und die Frage, warum viele ihr nicht entkommen.

  1. Öffentlich allein sein, das kann nicht jeder aushalten – und bleibt lieber zuhause. Foto: dpa

  2. Verbunden mit der Welt? Eine Frau beim Chatten. Foto: Verwendung weltweit, usage worldwide

Fehlt Ihnen ein richtig guter Freund? Vermissen Sie Geborgenheit und Wärme? Oder gibt es genügend Menschen, auf die Sie sich stützen können? Mit Fragen wie diesen wird Einsamkeit erforscht. Einsamkeit und die Angst vor ihr sind so alt wie die Menschheit. Schon Adam und Eva hatten keine Freunde. Und doch mehren sich die Zeichen, dass wir einsamer sind als unsere Ahnen. Der Mensch, das gesellige Tier: Wird er zum Einzelgänger?

Dort, wo jetzt alle sind, im Internet, meint man, die Einsamkeit besonders zu spüren. Und doch kann man nie sicher sein. Die junge Frau mit den 150 Selbstporträts bei Facebook: Ist sie eine aufstrebende Künstlerin oder kennt sie niemanden, der die Kamera halten würde? Der Blogger, der endlos lange Texte über die Finanzkrise schreibt, jeden Tag, die allesamt unkommentiert bleiben: Ist er ein engagierter Bürger oder die jugendliche Karikatur des alten Mannes, der Selbstgespräche vor dem Spiegel führt? Im Land der Klicks bleibt immer ein blinder Punkt, und dort, wo niemand hinschauen kann, gedeiht die Einsamkeit.

In der Anonymität des Netzes ist es möglich, seine Einsamkeit einzugestehen. Wo alle einsam sind, ist niemand allein. In 20 Prozent aller deutschen Haushalte lebt nur eine Person. Nicht einmal jeder dritte Haushalt hat Nachwuchs. Und von den Kindern, die zur Welt kommen, bleibt jedes Vierte ein Einzelkind. Wenn wir diese Zahlen beiseite lassen, die so zwar Vereinzelung, nicht jedoch Vereinsamung, erfassen: Spricht etwas dafür, dass wir in einer Epoche der Einsamkeit leben? Und wenn es so wäre: Könnten wir es ändern? Und vor allem: Was hat Facebook damit zu tun?

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Die in London arbeitende Ärztin Ishani Kar-Purkayastha schrieb 2010 in der Fachzeitschrift The Lancet von einer 82-jährigen Patientin namens Doris, die eine Erkrankung vortäuschte, um Weihnachten im Krankenhaus verbringen zu können – und nicht allein daheim. In einer Studie der Rentnervereinigung American Association of Retired Persons aus dem Jahr 2010 wurde festgestellt, dass 35 Prozent aller Menschen über 45 chronisch einsam sind, 15 Prozent mehr als noch zehn Jahre zuvor. Kann das sein? Ist Einsamkeit nicht bloß sichtbarer geworden?

Im Essay "Is Facebook making us lonely?" – Macht Facebook einsam? – , der neulich im US-Magazin The Atlantic erschienen ist, stellt der Schriftsteller Stephen Marche die These auf, wir seien einsam, weil wir einsam sein wollten. Ist das nicht zynisch angesichts von Alten wie Doris, die sich mit Händen und Füßen gegen die Einsamkeit wehren?

Kulturpessimisten in den 20er Jahren fürchteten, das Radio treibe die Menschen in die Vereinsamung. Neue Technik wird generell gerne für den Untergang des Abendlandes verantwortlich gemacht, wahrscheinlich sogar im Morgenland. Und doch wäre es zu schlicht gedacht, die Warnungen vor dem Vereinsamer Internet einfach abzutun. Wenn Einsamkeit etwas ist, in das man sich zum Teil freiwillig begibt, dann ist eine Technik, die das Alleinsein um vieles anregender macht, ein Lockvogel in die Einsamkeit.

Seit gut zwanzig Jahren verlieren in Deutschland, dem Land der Vereine, diese Vereine Mitglieder. Junge Leute sind nicht mehr im Skat-Club, sondern spielen online Poker, es gibt zu wenige Kinder in den Sportvereinen. "Ich hatte noch nie eine Freundin", so ein anonymer Einsamer in einer Online-Selbsthilfegruppe. "Der Gedanke, alleine mit einem Mädchen Zeit zu verbringen, macht mir Angst."

Die Widersprüchlichkeit des Einzelnen findet sich auch in gesellschaftlichem Maßstab wieder: Wir stecken all unsere Energie in den Job, die Nachbarn sind sogar noch lästiger als die alten Eltern, wir fahren die Ellenbogen aus und belohnen uns für den Kampf der Woche mit Wellness-Wochenenden auf dem Land, wo uns Leute, die wir nicht kennen, einseifen und peelen. Wir sehen den Partner als Investition, begreifen Kinder als Armutsrisiko (was sie auch sind) – und dann? Wir treffen jede Entscheidung gegen ein Miteinander und haben gleichzeitig Angst vor der Einsamkeit. Wir handeln gegen unsere ureigensten Interessen, wir streben kollektiv auseinander. Und beklagen uns dann bei Facebook, dass uns niemand beim Umzug geholfen hat. Der moderne Mensch findet Nähe schon schön, schließlich rennt er in Liebesfilme, hört sich Liebeslieder an und klickt bei Facebook auf "Freundschaftsanfrage bestätigen". Aber Nähe geht halt am leichtesten aus der Distanz.

Der Soziologe Anselm Eder bezeichnet soziale Isolation als so gefährlich wie Rauchen oder Trunksucht. Auch treibt man besser keinen Sport und isst zu viel als einsam zu sein. Einsamkeit schlägt aufs Herz. Einsamkeit löscht einen irgendwann aus, sie zermalmt das Gemüt, man wird man selbst erst durch den Kontakt zu anderen. Kein Wunder, dass in der westlichen Welt die härteste Strafe, die der Staat verhängen kann, die Einzelhaft ist.

Liebe kann helfen gegen Einsamkeit. Doch wie die alleinerziehende Mutter Tag für Tag spürt, dass das afrikanische Sprichwort, man brauche zur Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf, nur zu wahr ist, so kann die Liebe eines Einzelnen nicht vor Einsamkeit bewahren. Allein die Beziehung oder auch die Ehe hilft gegen Einsamkeit überhaupt nicht, in einer schlechten Liebesbeziehung kann man weit einsamer sein als allein.

Was ist denn das Gegenteil von Einsamkeit? Zweisamkeit, Geselligkeit? Nein, jeder kennt ja das Gefühl, gerade beim Bier mit Kollegen von schwerster Einsamkeit erfasst zu werden.Verbundenheit ist es. Aber wie verbunden kann man schon sein? Doris, die alte Frau, die Weihnachten lieber im Krankenhaus verbringen wollte, war einmal glücklich verheiratet. Der Mann ist aber nun seit 20 Jahren tot, die Tochter lebte in Malaysia, der Sohn war nach Florida gezogen. Und so wird es auf die eine oder andere Art doch jedem gehen. Zwischen einem Verbundenen und einem Einsamen steht manchmal ein Schicksalschlag und manchmal der ganz normale Lauf der Dinge.

Tatsächlich haben Menschen, die in Beziehungen leben, dem Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg zufolge dieselben Altersängste wie Singles. Beide haben Angst davor, im Alter von anderen abhängig zu sein. Beide haben Angst davor, dass andere Menschen einmal über sie bestimmen könnten. Beide habe Angst davor, im Alter einsam zu sein. Die Verbundenheit mit der Welt kann am ehesten über eine andere Person hergestellt werden, benötigt jedoch mehr. Die Außenwelt muss für die Innenwelt noch erreichbar sein.

Der moderne Mensch: arbeitet zuhause am Computer, bestellt beim Lieferservice Essen und bei Amazon einen Staubsauger, den er nie benutzt, weil niemand jemals Dreck hineinbringt in seine Wohnung. Dem Einsamkeitsforscher Cacioppo zufolge antworteten die meisten Befragten in einer Umfrage im Jahr 1984 auf die Frage, wie viele Vertraute sie hätten: drei. Nun ist die häufigste Antwort: null.

Längst haben wir Vertraute durch Profis ersetzt. Schriftsteller Marche führt in seinem Facebook-Essay aus, dass es 1940 in den USA gerade einmal 2500 klinische Psychologen, 30 000 Sozialarbeiter und weniger als 500 Ehe- und Familientherapeuten gab. 70 Jahre später gibt es 77 000 klinische Psychologen, 192 000 klinische Sozialarbeiter, 400 000 nicht-klinische Sozialarbeiter, 50 000 Ehe- und Familientherapeuten, 105 000 Gesundheitsratgeber, 22 000 Drogenberater und 30 000 Lifecoaches (die ein buntes Spektrum anbieten, vom neurolinguistischen Programmieren bis zur Karriereberatung).

Ersetzt die virtuelle Arbeit an der Wikipedia die Gemeinschaft in der Kirche, im Verein, in der Nachbarschaft? Ersetzt der Chat mit dem Unbekannten den Plausch mit dem Nachbarn? Ersetzt der Lifecoach die Freundin? Berührungen, Körpersprache, all die Sinneseindrücke, die mit der körperlichen Begegnung einhergehen – sie werden zugunsten einer andauernden Beschleunigung aufgegeben. Mit fünf geöffneten Chatfenstern auch noch eine SMS schreiben, es geht noch immer etwas mehr. Und wenn der andere da nur noch Stichwortgeber für den eigenen Abkürzungsschwall ist, auch egal, es fühlt sich im Kopf beinahe an, als würde etwas passieren. "Wer", so der amerikanische Blogger The Last Psychiatrist "all seine Energie in Facebook hineinsteckt, der hat keine übrig für Dinge, die tatsächlich funktionieren könnten". Einsamkeit hängt damit zusammen, nicht allein sein zu können. Und diese Unfähigkeit allein zu sein, ist heute, da selbst beim Angeln das Handy klingelt, und der Chef eine Nachbesserung verlangt, natürlich Betriebseinstellung. Nicht allein sein können und doch kaum verbunden sein, das ist unsere Borderline-Mentalität.

Und doch kann man eine positive Vision entwickeln: Eine Gesellschaft mit weniger Konkurrenz, mehr Gleichheit, mehr Gesprächen mit dem Nachbarn. Der Sachbuchautor Malcolm Gladwell beschreibt in Überflieger ein solches Utopia: Eine kleine Gemeinde italienischer Einwanderer in den USA, die Forschern aufgefallen war, weil es dort unfassbar gesunde Menschen gibt. Nachdem man zunächst glaubte, sie müssten sich besonders gut ernähren oder es gebe eine genetische Komponente, fand man heraus, was die Leute so gesund sein ließ: Sie leben in Dreigenerationenhaushalten, Alte werden respektvoll behandelt, Ärmeren wird geholfen, Reichere protzen nicht, überhaupt sind die Einkommensunterschiede gering. Man isst gemeinsam, hält auf der Straße an, um mit Bekannten zu plaudern, hilft sich bei Problemen.

Die Liebe

kann uns nicht retten

Wie das aber herstellen, wenn es heute doch nicht unüblich ist, bloß einen einzigen Verwandten zu kennen? Einziges Kind einer alleinerziehenden Mutter, die selbst Einzelkind war, die Großeltern längst tot. Keine Geschwister, keine Cousins und Cousinen, keine Tanten, keine Onkels, ein ganz normales Elementarteilchen. Aus dem Nichts ins Nichts. Die Anonymität bedeutet einen gigantischen Gewinn an Kreativität. Niemand hemmt unseren Erfindungs- und Entdeckergeist, niemand guckt uns abschätzig an, wenn wir uns kleiden wie wir wollen. Die Anonymität macht uns frei.

Und sie bedeutet einen gigantischen Verlust an Aufgehobenheit. Sind wir bereit für den Deal? Hat man uns auf das Kleingedruckte aufmerksam gemacht, als wir die Bedingungen der Freiheit ausgehandelt haben? Dass wir dürfen, was wir wollen, bis wir nicht mehr können, und dass man uns dann Tabletten in den Mund schiebt, damit wir bloß niemandem zur Last fallen?

Einsamkeit ist kein individuelles Versagen. Einsamkeit ist eine Auswirkung unseres Lebensstils. Die Liebe kann uns da nicht retten und auch nicht ein besonders gelungenes Leben. Die Energie, die die Gesellschaft in den Kampf gegen das Rauchen gesteckt hat, die bräuchte sie nun im Kampf gegen die Einsamkeit.Niemand sollte allein sein mit seiner Einsamkeit.

Autor: Malte Welding


1 Kommentar

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Joachim Rumpf

Registriert seit: 30.09.2010

Kommentare: 4

07. August 2012 - 17:53 Uhr

Lieber Herr Welding, liebe Redakteure,
Hermann Hesse besingt in seinem Gedicht „Im Nebel“ die Einsamkeit, wenn es heißt:
„Leben heißt einsam sein.
kein Mensch kennt den andern
Jeder ist allein“ .
Ich habe die Verse darum besonders lebhaft in Erinnerung behalten, weil sie mich, einen damals Siebzehnjährigen, sehr berührten. Und Schiller ließ Wilhelm Tell sagen: Der Starke ist am mächtigsten allein.“ Beide Aussagen zusammen verbanden sich gleichsam in mir zu einer erstrebenswerten Tugend: Allein sein – das bedeutet, niemanden zu brauchen, um erfolgreich/zufrieden/glücklich zu sein.
In der Lebenspraxis der dann folgenden rd. siebzig Jahre erwies es sich dann jedoch, dass es im Grunde kaum möglich ist, allein zu sein. Es sei denn, jemand läge es darauf an. Vielleicht, weil sie/er keine sozialen Kontakte mehr wünscht oder weil vielleicht sein Verhalten von seinen Kontaktpersonen als so unangenehmem erlebt wird, dass sie ihm aus dem Wege gehen. Sicher gibt es, wenn da weiter nachgeschaut wird, auch noch andere Gründe. Zum Beispiel auch einige, von denen Sie in Ihrem Aufsatz sprechen. Doch führte jede Verallgemeinerung in die Irre.
Gewiss, ich kann, gerade was die kaum empirisch exakt zu fassenden Phänomene unserer Existenz betrifft, für viele Annahmen Beispiele erbringen. Gerade in der Sozialforschung gibt es die Möglichkeit, die einander widersprechendsten Aussagen glaubhaft zu belegen. Ich, zum Beispiel, kann Ihnen versichern, dass ich in diesem Jahr noch niemandem begegnet bin, von dem ich sagen könnte, dass er einsam sei in dem von Ihnen angedeuteten Sinne.
Sie führen als Gegenbeispiel für Einsamkeit in sozialen Gebilden eine kleine Gemeinde italienischer Einwanderer in den USA an.
Und nun frage ich danach, ob ich das soziale Verhalten dieser Italienischen Auswanderer in unserer Umgebung wiederfinde. Und siehe da: Alle, die ich kenne und zu denen ich näheren Kontakt habe, leben in enger Verbindung mit ihren Familien (Eltern, Geschwistern, Kindern, Enkeln – meine Frau und ich übrigens auch) – wenn auch nicht immer unter einem Dach, so doch nahe beieinander und ständig erreichbar. Und diese Menschen leben nicht allein bei uns hier oben im Hotzenwald. Nein, auch meine Klassenkameraden (Abiturjahrgang 1950),die über die ganze BRD verstreut leben, deren Schicksale ich kennenlernte und deren Lebensgeschichten ich gerade erfasse, waren und sind eingebunden in ihre Familien, Vereinigungen und Freundeskreise und jeweils recht engagiert. Mit einer Ausnahme: H. erlitt einen Schlaganfall, kann nicht mehr kommunizieren und befindet sich in einer Pflegeeinrichtung.
Gewiss, ist jeder von uns zeitweilig „einsam“ bzw. „allein“ – zum Beispiel dann, wenn er/sie sich von dem Betrieb erholen will, der zwangsläufig entsteht, wenn die Kinder und Enkel unter dem gleichen Dach leben. So geht es meiner Frau und mir im Moment, da unsere Tochter mit ihrer Familie bei uns Ferientage verbringt. Auch dies eine Erfahrung, über die wir uns unterhielten.
Oder denken wir an den Faktor „man…hilft sich bei Problemen“, den Sie nennen. Diese gegenseitige Hilfe, ich suche Rat, will mich über ein Problem, das mich bewegt, austauschen u. a. m. ist unter den Personen an die ich hier denke bzw. zwischen ihnen, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und unterschiedlicher Qualität selbstverständlich. Diese Aussage ist natürlich, so wie Ihre Verallgemeinerung, dass „Einsamkeit eine Auswirkung unseres Lebensstils (ist)“, wissenschaftlich zunächst nicht bewiesen. Sie erlaubt aber die Gegenannahme: In unserer Gesellschaft gibt es nach wie vor soziale Netzwerke, die eine Vereinsamung verhindern.
Noch einen Beleg für diese Aussage: In unserer Gemeinde gibt es unter vielen anderen eine Personengruppe, die sich aus verschiedenen sehr unterschiedlichen Familien zusammensetzt und alljährlich eine gemeinsame Mehrtageswanderung durchführt und sich an hohen Festtagen trifft. Die Angehörigen dieser Familien – alle unterscheiden sich nach Berufen, Einkommen, Besitz und natürlich Alter, sie leben zwischen Freiburg und Zürich (also nicht alle im gleichen Dorf) – reden und feiern bei jeder sich bietenden Gelegenheit miteinander.
Und wenn ich mich in dieser unserer Gemeinde umschaue, dann finde ich noch mehr Beispiele für soziale Gruppen, die einen vergleichbaren Kontakt untereinander haben. Nicht selten entwickelten sich derartige Beziehungen aus verwandtschaftlichen Beziehungen, beruflichen Kontakten oder gemeinsamen Neigungen (Musizieren, berufliche Interessen z. B.) heraus.
Nein, lieber Malte Welding, ich kann Ihrer These, dass wir uns in einer Gesellschaft befinden, in der die Menschen „Wie in Einzelhaft“ leben, nicht folgen. Stattdessen, noch einmal sei es unterstrichen, ließe sich auch das Gegenteil nachweisen.
Mit den besten Grüßen
Joachim Rumpf aus Görwihl
http://www.rumpfs-paed.de
http://www.salpeterer.net

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