Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

30. März 2010

Eine lohnenswerte Reise

Zwölfköpfige Delegation um Bürgermeister Krieger ist in Le Croisic herzlich empfangen worden.

  1. Eine Fotografie von Laufenburg, ein Segelschiff von Le Croisic: Beim Besuch in der französischen Partnerstadt tauschten die Bürgermeister Ulrich Krieger und Michèle Quellard auch Geschenke aus. Foto: STADT LAUFENBURG

  2. Gastgeber und Gäste stellten sich vor dem neuen Rathaus von Le Croisic zu einem Gruppenbild auf. Foto: Stadt Laufenburg

LAUFENBURG. "Alle sind sehr beeindruckt. Es war eine gelungene und sehr lohnenswerte Reise." So lautet das Fazit von Bürgermeister Ulrich Krieger nach dem viertägigen Trip einer zwölfköpfigen Delegation aus Laufenburg in die Partnerstadt Le Croisic. Seine Amtskollegin Michèle Quellard habe die Gegeneinladung "gerne angenommen".

Krieger, für den es der Antrittsbesuch war, sprach gestern gegenüber der Badischen Zeitung von einem Aufenthalt "in einer sehr freundschaftlichen, harmonischen Atmosphäre". Die Gastgeber hätten sich erkennbar "sehr gefreut, dass wir gekommen sind", zumal da viele von ihnen noch nicht in Laufenburg gewesen seien und sich ihrerseits auf den ersten Besuch am Hochrhein freuten. Franzosen und Deutsche seien neugierig aufeinander gewesen und hätten das gesamte Programm "immer gemischt" absolviert. Bei einem offiziellen Empfang der Stadt tauschten die zwei Seiten Gastgeschenke aus. Krieger hatte eine gerahmte Fotografie von Frowald Rünzi mit einer Stadtansicht von Laufenburg mitgebracht, und Bürgermeisterin Quellard überreichte das "sehr schöne" Modell eines Segelschiffs. Das Stadtoberhaupt von Le Croisic habe die feste Absicht kundgetan, "im nächsten Jahr nach Laufenburg zu kommen".

Werbung


Die Gäste sind nach den Schilderungen Kriegers durchwegs von Mitgliedern des Gemeinderats und des Jumelagekomitees von Le Croisic begleitet worden. Beide Gremien hätten die mit dem Zug angereisten Laufenburger am Donnerstagabend am Bahnhof "herzlich empfangen". Es folgte eine erste Begrüßung und Besichtigung im neuen Rathaus, das in einem historischen Gebäude nach modernen Gesichtspunkten gebaut und eingerichtet worden sei ("Jedes Amt hat einen Empfang)". Ein gemeinsames Abendessen beschloss den Anreisetag. Der Freitag galt der Besichtigung des Bauhofs, des Friedhofs (mit einem Gedenken an gestorbene Förderer der Jumelage) und des Océariums als einer der größten touristischen Attraktionen der Bretagne. Abends folgten der offizielle Empfang und der Besuch einer Stadtratsversammlung (wobei jeweils ein Stadtrat die spezifischen Punkte seines Ressorts vorstellt), gefolgt von einem gemeinsamen Buffet. Am Samstag ging’s nach einer Fahrt in die Umgebung mit Besichtigung der Salzfelder zur Station des Seenotrettungsdiensts, mitsamt einer Fahrt aufs Meer (Krieger: "bei starkem Wellengang eine eindrucksvolle Erfahrung"). Nach einem Abschlussessen am Samstagabend und dem Besuch eines Fests des Turnvereins am Sonntagmorgen wurden die Gäste im Rathaus verabschiedet.

Mit dabei waren – teils mit Partnern – neben Krieger und dem Vorsitzenden des Deutsch-Französischen Freundeskreises, Torsten Amann, die Bürgermeisterstellvertreter Gabriele Schäuble (Freie Wähler) und Robert Terbeck (SPD), die Ratsmitglieder Heidi Bagarella (SPD), Manfred Ebner und Manuela Pfister (beide FW) sowie Altstadtrat und Kreisrat Dieter Schwandt (SPD). Dass niemand von der CDU mitfuhr, hatte laut Krieger ausschließlich geschäftliche beziehungsweise terminliche Gründe.

Autor: Winfried Dietsche