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19. April 2012

Waldkindergarten genießt viel Respekt

Gemeinderat Elzach genehmigt die Zuschüsse für den Verein Waldkindergarten Elzach einstimmig.

ELZACH (sni). Der Waldkindergarten ist eine echte Erfolgsgeschichte, betonte Bürgermeister Holger Krezer in der letzten Gemeinderatsitzung. In der Mammutsitzung mit 20 Tagesordnungspunkten ging es auch darum, dem Verein Waldkindergarten Elzach die beantragten Zuschüsse zu genehmigen. Nach viel Lob von allen Seiten wurde dem Zuschussantrag einstimmig stattgegeben.

"Ich habe nicht mehr so viel Zeit mich zu bedanken", erklärte Krezer, und damit hat er wohl recht, wird er Elzach doch schon bald veranlassen. So nutzte er die Gelegenheit, dem Team des Waldkindergartens ein großes Lob und ein Dankeschön auszusprechen. Der Waldkindergarten sei eine Erfolgsgeschichte, schlossen sich auch die Fraktionen dem Lob an. Die beantragten Zuschüsse, von Rechnungsamtsleiter Fortun Haas kurz dargestellt, waren dann nur noch Formsache. Bereits 2008 hatte der Gemeinderat beschlossen, den damals neugegründeten Waldkindergarten, mit 6000 Euro jährlich zu bezuschussen. Ende 2009 schließlich wurde der Zuschuss rückwirkend zum Januar 2009 um die neu eingeführte Förderung der Kleinkindbetreuung erhöht, so dass der Verein für seine Arbeit 2008 3680 Euro, 2009 23 115 Euro, 2010 27 824 Euro, 2011 und 2012 je 23500 Euro erhielt. Nachdem der Verein eine Erhöhung der wöchentlichen Betreuungszeit von 10,5 auf 18 Stunden verwirklichen konnte (von drei Tagen á 3,5 auf vier Tage á 4,5 Stunden), werden die Personalkosten auf 58 000 Euro steigen. Jeden Tag sind zwei Erzieherinnen und eine weitere angestellte Person anwesend.

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Weiter möchte der Verein nun einen zweiten Bauwagen als zentrale Bring- und Abholstelle für die Kinder einrichten. Die Kosten würden circa 20- bis 25 000 Euro betragen. Ein Teil davon könnte aus Rücklagen finanziert werden. Dennoch "wünschte" man sich einen Zuschuss von der Gemeinde.

Drittens beantragte der Verein einen Zuschuss in Höhe von 84 Prozent der Personalkosten. Eine Beispielrechnung der Stadt Lahr, die so vorgeht, hatte der Verein beigelegt. Rein rechtlich müsse die Gemeinde mindestens 68 Prozent der Personalkosten tragen, so die Erläuterung von Fortun Haas, der aber betonte, dass dies frei verhandelbar sei und die Gemeinde auch mit der Kirche als Träger eine abweichende Regelung habe.

Schlussendlich stimmte der Rat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig zu, den Verein bei der Einrichtung einer zentralen Bring- und Abholstelle für die Kinder zu unterstützen, weiter erhält der Waldkindergarten einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 84 Prozent der Personalkosten. Die Personalkosten werden 2012 voraussichtlich bei 44 000 Euro liegen, war dabei dem Antrag des Vereines zu entnehmen. Für das Jahr 2011 erfolgt außerdem eine überplanmäßige Nachzahlung in Höhe von 8236 Euro, da der Zuschuss des Landes (bisher 31 736 Euro) noch nicht gänzlich ausbezahlt wurde.

Autor: sni