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09. September 2015

300 Schlafsäcke, 100 Feldbetten

Das Emmendinger THW hat stressige Tage hinter sich – erst gab es einen Einsatz an der Jagst zu bewältigen, dann mussten Flüchtlinge versorgt werden.

KREIS EMMENDINGEN (BZ). Arbeitsreiche Tage für das Emmendinger Technische Hilfswerk (THW). Die Helfer waren fünf Tage lang an der Jagst im Einsatz, die nach einem Großbrand mit Nitrat versucht worden war – und halfen bei der Einrichtung von Notunterkünften für Flüchtlinge.

Die Lage an der hatte sich über das Wochenende verbessert, wie das THW meldet, so dass die Zahl der eingesetzten Helfer deutlich reduziert werden konnte. Somit konnte auch der Einsatz der Emmendinger THW-Helfer zur Koordinierung der Einsätze (die BZ berichtete) schneller als gedacht beendet werden und die Verantwortung an die Ortsverbände übergeben werden.

Nach fünf Tagen kehrten die Helfer der Fachgruppe Führung und Kommunikation von Ihrem Einsatz an der Jagst zurück. Die Koordinierung der bis zu 200 Helfer und das Organisieren der Einsatzlogistik liefen reibungslos ab. Nur die für das Übernachten in Zelten doch schon kalten Nachttemperaturen waren etwas unangenehm, berichtete Uli Hofmaier, der Leiter der Fachgruppe Führung und Kommunikation.

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In den nächsten Tagen soll die Ausstattung überprüft und komplettiert werden, um für den nächsten Großeinsatz gerüstet zu sein.

Dann wurde der Ortsverband Emmendingen alarmiert, um bei der Einrichtung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Sasbachwalden zu helfen. In einem ehemaligen Hotel wurde eine Notunterkunft für 500 Flüchtlinge eingerichtet, die Emmendinger unterstützten die dortigen Ortsvereine. Die Helfer räumten das Hotel leer, richteten die Zimmer ein und stellten Scheinwerfer auf. Am Tag danach kam der Auftrag beim Freiburger Regierungspräsidium an, 100 Feldbetten nach Sasbachwalden zu transportieren – der Emmendinger Ortsverband trug mit seinem Mehrzweckkraftwagen dazu bei, die Kapazität der Erstaufnahmeeinrichtung um 100 Plätze zu erhöhen.

Der nächste Auftrag ließ nicht lange warten: Die Helfer luden 300 Schlafsäcke in Freiburg auf – und transportieren sie zu einer Flüchtlingsunterkunft nach Donaueschingen.

Autor: bz