13. Mai 2009
Land verzichtet auf Berufung gegen Urteil
Waldorfschule kann planen
EMMENDINGEN (wal). Die Integrative Waldorfschule kann ihre weitere Zukunft als Schule, auf der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam in einer Klasse unterrichtet werden, planen. Kultusminister Helmut Rau hat gestern im Landtag angekündigt, auf eine Berufung gegen das Urteil des Freiburger Verwaltungsgerichtes zu verzichten.
Der baden-württembergische Landtag hatte gestern über einen gemeinsamen Antrag der Emmendinger Landtagsabgeordneten Marcel Schwehr (CDU), Marianne Wonnay (SPD), Dieter Ehret (FDP) und der grünen Abgeordneten Renate Rastätter zur Zukunft der Integrativen Waldorfschule Emmendingen (IWS) zu beraten. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob die Landesregierung gegen das Urteil des Freiburger Verwaltungsgerichts Berufung einlegen wird. Außerdem wurde das Land aufgefordert, das Urteil umzusetzen, "indem die Integrative Waldorfschule Emmendingen zum Schuljahr 2009/2010 als Ersatzschule zum Zweck der integrativen Beschulung von geistig behinderten Schülerinnen und Schülern in den Klassen 1 bis 12 genehmigt wird". Die Waldorfschule hatte seit 1995 in einem zeitlich befristeten Modellprojekt behinderte Kinder aufgenommen. Das Projekt war 2008 ausgelaufen.
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Autor: wal




