Stresstest bestanden

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 07. Dezember 2017

Endingen

Endinger Wasserversorgung verkraftet jetzt im Ernstfall auch extreme Entnahmen besser.

ENDINGEN (BZ). Die Wasserversorgung der Stadt Endingen hat den Stresstest am Montagabend bestanden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Was passiert mit der Trinkwasserversorgung in der Kernstadt, wenn die Feuerwehr bei einem Großbrand plötzlich große Mengen Löschwasser aus dem Leitungsnetz zieht? Genau darum ging es beim Stresstest am Montagabend.

Kurz vor 18 Uhr trafen sich Vertreter von Stadtverwaltung, Bauhof, Feuerwehr, Badenova sowie deren Tochtergesellschaft bn-Netze zu einer letzten Besprechung, dann ging es los. An insgesamt vier Hydranten im Industriegebiet pumpte die Feuerwehr Wasser aus dem Leitungsnetz. Die Hydranten wurden in einem halbstündigen Rhythmus nach und nach dazu geschaltet. Damit simulierte man letztendlich die Gegebenheiten, die bei einem Großbrand herrschen.

In der Vergangenheit liefen bei Großbränden und entsprechendem Löschwasserbedarf Teile der Wasserversorgung leer. Dies spürten vor allem die Bürger in höher gelegenen Wohngebieten der Stadt. Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den letzten Jahren sollten das künftig verhindern. Mit Erfolg: Der Stresstest lief ohne Störungen und Beeinträchtigungen für die Bürger, die im Vorfeld über das Vorhaben informiert worden waren. In der Nachbesprechung waren sich alle Beteiligten einig, dass das Wasserversorgungsnetz in Endingen leistungsstark und für die Zukunft gut aufgestellt ist.