Erbauliches, wohin das Auge blickt

Robert Bergmann

Von Robert Bergmann

Sa, 30. Dezember 2017

Steinen

JAHRESRÜCKBLICK 2017: In Steinen wurden 2017 zahlreiche Einweihungen, Renovierungen und Neubauten gefeiert.

STEINEN. Das Jahr 2017 ist fast geschafft, das neue klopft schon an die Tür. Wir schauen zurück und stellen fest: Selten wurde in Steinen soviel eingeweiht, neu gebaut. Hier der Überblick, wie sich die Gemeinde erbaulich verändert hat und wo es noch etwas zu tun gibt.

Das Schlössle: Es hat ein paar Monate gedauert, dann aber – im April 2017 – ist es soweit: Das mit finanzieller Hilfe des Alnatura-Gründers Götz Rehn gründlich restaurierte und zum luxuriösen Mehrfamilienhaus umgebaute Steinemer Schlössle feiert Einweihung.

Das Paketzentrum: Im September wird an der Bundesstraße nach nur zehn Monaten Bauzeit das neue DPD-Paketzentrum eingeweiht. Am 78. Unternehmensstandort des Paketdienstleisters sorgen seither 80 Mitarbeiter mit 50 Fahrzeugen für die Verteilung der geschätzt 360 000 Pakete pro Jahr zwischen Müllheim und Hochrhein. 16 Millionen Euro hat DPD in das 30 000 Quadratmeter umfassende Zentrum investiert.

Der Kindergarten: Ganz unumstritten war die Sanierung des katholischen Hebelkindergartens im Vorfeld ja nicht. Nach Abschluss der Arbeiten am 140 Jahre alten Gebäude gibt es im November dann aber doch jede Menge strahlende Gesichter. Vor allem Kindergartenleiterin Britta Schuler zeigt sich "sehr glücklich, dass dieses Gebäude erhalten wurde". Bei der CDU wird dagegen nach wie vor moniert, dass der Hebelkindergarten nach wie vor gerade mal Platz für 47 Kinder bietet und die knapp 500 000 Euro teure Modernisierung nicht genutzt wurde, um durch einen Anbau zusätzlichen Kita-Platz zu schaffen, obwohl die Gemeinde diesen dringend braucht.

Das Dorfgemeinschaftshaus: Grund zur Freude gibt es Mitte September auch in Hägelberg. Südlich des Sportplatzes wird das neue Dorfgemeinschaftshaus mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür eingeweiht. Auf 900 Quadratmetern brummt im DGH seither das pralle Dorfleben, schon zur Weihnachtszeit zeigten sich diverse Vereine erleichtert, ihre Feiern nicht länger in den bislang genutzten Räumlichkeiten abhalten zu müssen. Zu den durchaus stolzen Baukosten von knapp zwei Millionen Euro tragen der Hallenbauförderverein, der Krankenpflege- und der Turnverein immerhin rund 150 000 Euro und mehr als 2200 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden bei.

Was noch zu tun bleibt: Für rund 3,6 Millionen Euro beschließt der Gemeinderat im Juli, die gründliche Sanierung der Steinener Sporthalle endlich anzugehen. Die Arbeiten laufen derzeit mit Hochdruck. Viel geschafft wurde auch an den neuen Hochbehältern in Kirchhausen und Hofen – der Leitungsbau sorgt vor allem in der Hofener Ortsdurchfahrt für monatelange Verkehrsbehinderungen. Und in Schlächtenhaus starten die Arbeiten für den Hochwasserschutz.