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17. Juli 2017

Erklär's mir: Warum sind so viele Krähen in der Stadt?

Sicher seid Ihr auch schon mal durch die Stadt gegangen und habt große Schwärme schwarzer Krähen gesehen, die laut gekrächzt haben. Das waren wahrscheinlich Saatkrähen, die hier besonders häufig vorkommen. Die Saatkrähe erkennt man an dem kleinen grauen Hautstück direkt am Schnabel. Diese Krähen essen sehr gerne Samen. Weil sie dadurch den Bauern schaden, wurden sie früher gejagt. Fast wären sie deswegen ausgestorben. Zum Glück sind sie inzwischen geschützt, das heißt, man darf Saatkrähen jetzt nicht mehr jagen. Leider gibt es immer weniger Bäume auf dem Land, auf denen die Vögel ihre Nester bauen können. Weil Krähen sehr schlau sind, haben sie gemerkt, dass sie in Städten sicherer sind. Hier gibt es keine Feinde wie Uhus oder Marder. Auch haben die Vögel ihren Speiseplan inzwischen schon der Stadt angepasst. Hier ernähren sie sich oft von Müll. Eigentlich aber ist den Krähen das Stadtleben viel zu stressig und gefährlich. Auf Straßen werden sie zum Beispiel oft überfahren. In der Stadt nerven sie zudem die Menschen, weil sie Lärm machen und überall ihren Dreck hinterlassen. Die Menschen versuchen daher, die Vögel zu vertreiben. Das ist aber schwierig, weil die Krähen das durchschauen und nicht einfach mitmachen.

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Autor: jak