Zuschuss für Tagesmütter

Regine Ounas-Kräusel

Von Regine Ounas-Kräusel

Sa, 21. Juli 2018

Fischingen

Fischingen kooperiert bei Kleinkindbetreuung mit dem Wunderfitz.

FISCHINGEN (ouk). Die Gemeinde Fischingen will ein Betreuungsangebot für Kleinkinder von elf bis 24 Monaten aufbauen und möchte dabei – wie Nachbargemeinden auch – auf Tagesmütter setzen. Die Gemeinde wird zunächst bis zum Jahr 2023 sechs Betreuungsplätze bei Tagesmüttern bezuschussen. Der Gemeinderat stimmte dem Kooperationsvertrag mit dem Fachdienst Kindertagespflege Weil am Rhein zu.

Der Fischinger Kindergarten betreut Kinder erst ab zwei Jahren. Eine Kleinkindgruppe hat die Gemeinde bisher nicht eingerichtet. In den zurückliegenden Jahren habe man jeweils höchstens drei Kinder in diesem Alter gehabt,erklärte Bürgermeister Axel Moick. Im Kooperationsvertrag ist festgehalten, dass die Gemeinde bis zu sechs Betreuungsplätze bei Tagesmüttern für Kinder im Alter von elf bis 24 Monaten bezuschusst. Der Zuschuss beträgt pro Stunde drei Euro für maximal 30 Wochenstunden. Die Gemeinde zahlt den Zuschuss nur für Kinder aus Fischingen und nur, wenn die Eltern den Zuschuss des Landkreises beantragt haben. Dieser beträgt 5,50 Euro. Ob die Tagesmutter darüber hinaus noch einen Beitrag von den Eltern verlangt, sei ihr überlassen, hieß es bei der Sitzung.

Die Eltern könnten ihr Kleinkind nach wie vor auch in einer Kita außerhalb Fischingens betreuen lassen, erläuterte Moick. Dann zahle die Gemeinde an diese Kommune einen Ausgleich. Verena Supper vom Fachdienst Kindertagespflege stellte dem Gemeinderat die Arbeit ihres Fachdienstes und der Tagesmütter vor. Sie ist Ansprechpartnerin für interessierte Eltern und berät diese im Familienzentrum Wunderfitz in Weil. Supper betonte, bei der Tagespflege werde viel Wert auf Qualität gelegt. Tagesmütter und Väter müssten eine Ausbildung machen, seien zu Fortbildungen verpflichtet und dürften nur mit Pflegeerlaubnis arbeiten. Sie dürfen maximal fünf Kinder betreuen.