"Alle haben an einem Strang gezogen"

Ruth Seitz

Von Ruth Seitz

Fr, 10. August 2018

Forchheim

Landratsamt und Gemeinde Forchheim eröffneten am Dienstag offiziell den neuen Kreisverkehr zwischen Forchheim und Wyhl.

FORCHHEIM. Freie Fahrt am Kreisverkehr in Forchheim Richtung Wyhl heißt es nun auch offiziell seit Dienstagnachmittag.

Landrat Hanno Hurth und Forchheims Bürgermeister Johann Gerber eröffneten den neuen Kreisverkehr zusammen mit Kreis- und Gemeinderäten sowie Vertretern von Ämtern und Behörden.

Hurth freute sich über die kurze Bauzeit: Beginn sei am 4. Juni gewesen und dank der guten Arbeit der Firma Vogel-Bau und des problemlosen Grunderwerbs seien die Arbeiten so zügig vorangegangen. "Alle haben an einem Strang gezogen", so Hurth. Wenn dies der Fall sei und keine Klageverfahren anstünden, könne auch die öffentliche Hand zügig bauen. Die Baukosten lagen bei 600 000 Euro.

Drei Gründe seien es gewesen, weshalb die Straße samt Kreisverkehr ausgebaut worden sei, blickte der Landrat auf den Werdegang des Straßenbauprojekts zurück. Zum einen habe sich die Straße samt Kreuzung Richtung Weisweil in den vergangenen Jahren als Unfallschwerpunkt herauskristallisiert, zum anderen sei die Straße uneben und auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge ungeeignet gewesen. Nun sei die Straße auf einer Breite von sechs Metern im ersten Bauabschnitt ausgebaut. Die Gesamtlänge des Bauabschnitts betrug 940 Meter. Im Kreisel selbst beträgt die Fahrbahnbreite sieben Meter, der gesamte Kreisel hat einen Durchmesser von 35 Metern. Insgesamt 14 Landwirte haben Grundstücke für das Vorhaben zur Verfügung gestellt.

Dass die Kreisstraße 5114 zwischen Forchheim und Wyhl eine gefährliche Straße ist, daran erinnerte Forchheims Bürgermeister Johann Gerber, der sich wie der Landrat freute, dass der Ausbau so zügig über die Bühne gegangen ist. Auf der Strecke habe es viele schreckliche und tödliche Unfälle gegeben. "Mit dem Bau des Kreisels und der Einweihung ist ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde in Erfüllung gegangen," betonte Johann Gerber. Außerdem verbinde er damit den Wunsch, dass der Kreisverkehr das Tempo der Autofahrer Richtung Ortseinfahrt etwas drosseln werde.

Wenn alles plangemäß läuft, dann soll der Ausbau der Straße Richtung Wyhl im kommenden Jahr fortgesetzt werden.