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23. April 2009

Bagger irritiert Anwohner

Kommunikationspanne auf der Altlast der Stolberger Zink AG

KAPPEL. Ralf Zähringer ist zerknirscht. Dass der Bagger auf die Kappler Altlast rollt, ohne dass die Anwohner zuvor informiert wurden, sei nicht geplant gewesen, sagt der stellvertretende Leiter des Umweltschutzamtes, der zuständig ist für das laufende Sanierungsverfahren. Da habe es ein "Kommunikationsproblem" gegeben zwischen der ausführenden Firma, dem Gutachter und dem Rottenburger Projektentwickler Eisele.

Jedenfalls hat die Aktion am Dienstag und gestern für Unruhe in Kappel und Kirchzarten-Neuhäuser gesorgt. Zumal da die Baggerbesatzung unwirsch auf Nachfragen reagiert hat. Manche vermuteten schon, die Sanierung des metallverseuchten Geländes habe heimlich begonnen.

Dem ist nicht so, versichert Ralf Zähringer. Der Gutachter habe fünf Schürflöcher baggern lassen, um die Masse und Feuchtigkeit des zu entsorgenden Erdreichs zu bestimmen. Davon hängt ab, wie die Sanierung im Detail vonstatten gehen muss. Allerdings, räumt Zähringer ein, habe das schwere Gerät einen Flurschaden hinterlassen, der etwas "dezenter" hätte ausfallen können. Eine Gefahr, etwa für Kinder, habe nicht bestanden. Trotzdem werde das Gelände nun mit Absperrbändern und Warnschildern markiert.

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Autor: Uwe Mauch