Neue Medien

Der Gesamtelternbeirat fordert anderen Umgang mit Whatsapp an Schulen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 13. Dezember 2018 um 12:37 Uhr

Freiburg

Der Gesamtelternbeirat Freiburg bezieht Stellung zu dem Thema, wie Jugendliche Whatsapp nutzen. "Wir alle haben die Verantwortung dafür", sagt die Vorsitzende Bettina Knapp.

Der Gesamtelternbeirat Freiburg (GEB) bezieht Stellung zu dem Thema, wie Jugendliche Whatsapp nutzen – und wie Eltern und Schulen damit umgehen sollten. "Wir Eltern erwarten uns schnellere und umfassendere Informationen durch die Schulleitung bei Problemen, wie sie gerade mit den verteilten Kinderpornos über Whatsapp entstanden sind", teilt Bettina Knapp, 1. Vorsitzende des GEB, mit. "Wir sollten als Team gemeinsam Hand in Hand dazu beitragen, dass dieser Dschungel, der für unsere Kinder unmöglich zu durchschauen ist, etwas lichter wird."

Der GEB glaubt, dass das nur mit klar erkennbaren roten Linien für die Kinder geht – und alle ein Team sein müssen. "Da wir selbst nicht mit diesen Medien aufgewachsen sind, kann das nur durch gegenseitige Unterstützung gehen. Denn das Medium explodiert."

Bettina Knapp befürchtet, dass ein neues Problem bereits an anderer Stelle auftauche, während man noch damit beschäftigt sei, das alte Problem zu verstehen. "Wir werden ewig hinterherrennen, wenn wir uns nicht schnell auf gemeinsame Regeln einigen", sagt sie. Dabei soll man die Politik nicht aus der Verantwortung lassen. Einerseits, sagt Knapp, müssten die Betreiber dieser "sogenannten sozialen Medien" in die Verantwortung genommen werden ; andererseits brauche man neue Konzepte und vor allem zusätzlich geschulte Fachkräfte an den Schulen, die sich diesen neuen Herausforderungen widmen könnten.

Der GEB appelliert an alle Eltern: "Nehmt euch des Problems bereits im Vorfeld an. Schaut gemeinsam nach Lösungen. Auch das noch so liebste Kind ist neugierig. Es sind unsere Kinder."