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11. November 2010

DRUCK-SACHEN

Respektlos

Als beschämend hat der konservative Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) den Protest gegen Ministerpräsident Stefan Mappus am Montagabend bezeichnet. "Diese Art von Missbilligung zeugt von einem mangelhaften Demokratieverständnis gegenüber dem politischen Gegner", heißt es in einer Mitteilung. Dass die Rede des Ministerpräsidenten gestört wurde, sei auch respektlos gegenüber dem Arnold-Bergstraesser-Institut, das anlässlich seines 50-jährigen Bestehens zu Mappus’ Vortrag über das Thema Entwicklungspolitik geladen hatte.

Energiegipfel

Die CDU-Stadtratsfraktion spricht sich für einen "Freiburger Energiegipfel" aus. "Wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, werden wir auch eine maßgeschneiderte Lösung finden", teilte CDU-Fraktionsvize Udo Harter mit. Neben den großen Energielieferanten sollen auch die großen Abnehmer an einen Tisch. Die Einladung der Vertreter des Uni-Heizkraftwerks in den Umweltausschuss sei dabei nur ein erster Schritt, heißt es in der Pressemitteilung der Fraktion. Oberbürgermeister Dieter Salomon solle den Energiegipfel koordinieren. CDU-Stadtrat Daniel Sander hatte sich bereits mehrfach dafür ausgesprochen, die Abwärme des Uni-Heizkraftwerks im Energiemix der Stadt zu berücksichtigen. Die Stadtverwaltung ist bislang dagegen, weil das Heizkraftwerk teilweise Kohle verfeuert. Der Energiegipfel soll nach Ansicht der Christdemokraten auch weitere Themen der Energieversorgung behandeln, vom Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung über neue Windkraftanlagen bis zur erforderlichen Infrastruktur für intelligente Stromnetze. Freiburg müsse technologisches und wirtschaftliches Know-how bündeln, um weiter eine Führungsrolle im Bereich der regenerativen Energien zu spielen.

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Autor: bz