Wahlkampfauftakt

Monika Stein läutet Kampf zur OB-Wahl ein

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Mo, 19. Februar 2018

Freiburg

Zum Wahlkampfauftakt formierte sich die Wählerinitiative von OB-Kandidatin Monika Stein im Freiburger Grünhof. Mit dabei war ein Überraschungs-Fan, der ihr ein ungewöhnliches Geschenk überreichte.

FREIBURG. Am Samstag war ihr offizieller Wahlkampfauftakt mit der Gründungsversammlung einer Wählerinitiative: Monika Stein, Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin, wird von verschiedenen linken Gruppierungen und Einzelpersonen unterstützt, von der Partei Die Linke bis hin zu den Unabhängigen Frauen Freiburgs.

Als Überraschungs-Fan bei der Veranstaltung im Grünhof präsentierte sich FDP-Stadtrat Nikolaus von Gayling, der Stein eine Handglocke aus Jerusalem schenkte – "um das Ende des Königtums Salomon einzuläuten". Altstadtrat und DKP-Mitglied Hendrijk Guzzoni machte vor rund 40 Teilnehmenden den Aufschlag mit einer Betrachtung aus linkem Blickwinkel: Aus den OB-Wahlen 1990 entwickelten sich die Grünen als starke politische Kraft sowie die Unabhängigen Frauen, 2002 fand die Kulturliste zusammen, 2010 wurden die Mietenpolitik und das Mietshäusersyndikat zum Thema – "OB-Wahlen sind für die Linken immer Bündniswahlen gewesen", so Guzzoni. Nach 16 Jahren unter Oberbürgermeister Dieter Salomon hätten Repressionen zugenommen, Gemeinwohl und Demokratie aber nicht.

Die Unterstützergruppen erklärten, warum sie bei Steins Wahlkampf mitmachen. "Weil sie mit Menschen immer auf Augenhöhe bleibt", so Lukas Mörchen von Junges Freiburg. "Weil sie mit uns die Vision einer solidarischen Stadtgemeinschaft teilt", so Irene Vogel von den Unabhängigen Frauen. "Weil sie Kritik üben und Kritik annehmen kann", so Simon Waldenspuhl von "Die Partei". "Weil sie Gemeinwesenarbeit für alle Stadtteile will", so Ulrike Schubert von der Linken Liste. "Weil eine Stadt für Alle für sie der Maßstab politischen Handelns ist", so Felix Beuter von der GAF. "Weil sie das Herz am rechten Fleck hat", so Lothar Schuchmann für Die Linke.