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10. Oktober 2012

Problemezone Altstadt - CDU diskutiert mit Anwohnern über Lärm

CDU diskutiert mit Anwohnern.

"Es ist die 75. Veranstaltung zu dem Thema und es hat sich immer noch nichts geändert", kommentierte seufzend eine Altstadtbewohnerin die Beiträge bei dem Diskussionsabend, zu dem die CDU-Stadtratsfraktion die Innenstadt-Bewohner in die Alemannische Bühne eingeladen hatten. Die Belastungen durch Lärm und Müll und die Verkehrsprobleme waren – erwartungsgemäß – die Hauptthemen des Abends. Vor allem die immer stärker werdenden Belastungen durch feierfreudige Stadtbesucher bringen die Altstadtbewohner zum Verzweifeln.

"Wir werden das Thema in den Gemeinderat ziehen", versprachen die CDU-Stadträte Ellen Breckwoldt, Daniel Sander und Hansjörg Sandler. Vor allem Sander, selbst Innenstadt-Anwohner, kritisierte die Passivität der Stadtverwaltung beim Lärm-Problem. "In der Talstraße wird Tempo 30 eingeführt, um Lärm für die Anwohner zu vermindern, in der Altstadt passiert gar nichts", meinte er. Harry Hochuli, Leiter des Polizeireviers Freiburg-Nord, berichtete, dass sich an warmen Abenden auf dem Augustinerplatz 800 bis 1000 Menschen versammeln. Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der städtischen Museen, zeigte sich solidarisch mit den Anwohnern. Auch er ist besorgt: "Wenn etwas passieren würde, käme die Feuerwehr nicht zum Museum durch."

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Auch um den zweiten Bauabschnitt fürs Augustinermuseum ging es an diesem Abend. Von Stockhausen versicherte, man wolle die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten für die Nachbarn so gering wie möglich halten. Anwohner sorgen sich auch, dass die Handwerksfirmen den Augustinerplatz zuparken. Weiteres Thema war der barrierefreie Zugang zum Münster und vor allem die Auswirkungen der Rotteckring-Sperrung.

Autor: bz