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23. Juli 2012

Sascha Fiek tritt erneut für die FDP an

Bundestagswahl 2013.

  1. Sascha Fiek Foto: a. preker

Sascha Fiek ist am Freitagabend erneut zum FDP-Bundestagskandidaten des Freiburger Wahlkreises 281 gewählt worden. Bei der Wahlkreiskonferenz im Gasthaus Blume in Freiburg-Opfingen stimmten 17 der 18 anwesenden und stimmberechtigten FDP-Mitglieder bei einer Enthaltung für ihren Freiburger Kreisvorsitzenden.

Bei der FDP-Landesvertreterversammlung im September will Fiek nun um einen möglichst aussichtsreichen Platz auf der Landesliste seiner Partei kämpfen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Sollte dem 38-jährigen Fahrlehrer der Einzug in den Bundestag gelingen, wäre er der erste FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Freiburg seit 1983.

Von 14,6 Prozent der Zweitstimmen kann die FDP derzeit nur träumen. Dieses Ergebnis erzielte sie bei der Bundestagswahl 2009, doch auch damals hatte es für den Freiburger Jungpolitiker Fiek – wenn auch nur knapp – nicht gereicht. Trotz schlechter Umfragewerte seiner Partei in diesem Jahr, die teils unter der Fünf-Prozent-Marke liegen, hofft Fiek nun "bald das Tal zu durchschreiten" und dann auch 2013 in den Bundestag in Berlin einzuziehen. In und um Freiburg ist ihm hierbei die Unterstützung seiner Parteifreunde sicher. Herta König: "Ein Kandidat, der begeistert." Auch ein Wahlkampfteamhat sich schon gebildet.

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Sascha Fiek versichert, Politik aus Leidenschaft zu machen, und stellt sich jeder Diskussion – online wie offline. Man glaubt dem Freiburger Liberalen, "noch nie an Zaunstäben gerüttelt" zu haben. Auch Themen, für die er sich einsetzt, gibt es genügend. Er will unter anderem ideologiefrei an der Energiewende arbeiten – "der beste Energieträger soll sich durchsetzen" – und schreckt auch vor der Euro- und Schuldenkrise nicht zurück: "Ich will ein Europa der Menschen und nicht der Institutionen."

Sascha Fiek will um einen guten Listenplatz kämpfen

Liberale Überzeugung hin oder her: Bis zu einem aussichtsreichen Landeslistenplatz muss sich Sascha Fiek erst einmal in der eigenen Partei durchsetzen. Etwa gegen Mechthild Wolber. Wie Fiek will die 41-jährige Rottweilerin im Südwesten Baden-Württembergs in die liberalen Fußstapfen der Bundestagsabgeordneten Ernst Burgbacher (Trossingen) und Sibylle Laurischk (Offenburg) treten, die bei der kommenden Wahl nicht erneut kandidieren werden.

Fest rechnet Sascha Fiek deshalb bereits bei der nächsten FDP-Bezirksversammlung mit einer Kampfkandidatur, selbst wenn erst die Landesvertreterversammlung im September endgültig über die Zusammenstellung der Landesliste zur Bundestagswahl entscheiden wird. Er rechnet mit einem guten Listenplatz, auch wenn laut Fiek bei der Listenaufstellung "immer auch ein bisschen Glück dabei" ist. Nicht nur dort, weiß der Freiburger Stadtrat Sascha Fiek in Anspielung auf den FDP-Entwicklungsminister in Berlin, Dirk Niebel: "Es ist auch nicht immer hilfreich, wenn Teppiche nach Deutschland kommen."

Autor: Alexander Preker