Kommunalwahl

Unabhängige Frauen Freiburg treten mit 48 Kandidatinnen an

Redaktion

Von Redaktion

Mo, 04. Februar 2019 um 17:51 Uhr

Freiburg

Die Unabhängigen Frauen Freiburg treten auch 2019 mit 48 Kandidatinnen zur Kommunalwahl an. Ziel ist es, mehr Frauen in den Gemeinderat zu bringen.

Die Unabhängigen Frauen Freiburg (UFF) treten auch 2019 mit 48 Kandidatinnen zur Kommunalwahl an. Bei der öffentlichen Wahlversammlung wurden die Kandidatinnen in geheimer Abstimmung gewählt. Ziel der Unabhängigen Frauen ist, mehr Frauen in den Gemeinderat zu bringen: Bei einem Missverhältnis von derzeit 17 Frauen zu 31 Männern im Rat sei die Frauenliste eine gute Chance dafür.

Angeführt wird die Liste wieder von Irene Vogel, Stadträtin seit 1999 und Geschäftsführerin der Unabhängigen Listen. Neu an der Spitze sind auf Platz zwei Cornelia Hösl-Kulike, ehemalige Leiterin der städtischen Geschäftsstelle Gender Mainstreaming, und auf Platz drei die frauenpolitisch langjährig engagierte Lehrerin Larissa Seiffert. Insgesamt biete die Frauenliste ein breites Spektrum, so die Unabhängigen Frauen, deren jüngste Kandidatin 18 Jahre und älteste Kandidatin 82 Jahre alt ist. Viele der Kandidatinnen hätten Familie und würden den Spagat junger Frauen zwischen Kindererziehung, Beruf und ehrenamtlicher Arbeit kennen. Schwieriger sei das kommunalpolitische Engagement für Migrantinnen.

Besondere Herausforderung ist die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen

Alle Kandidatinnen seien aus eigener Erfahrung mit den frauenspezifischen Lebenslagen bestens vertraut. Das Ziel ihres Kommunalwahlprogramms sei, Freiburg so zu gestalten, dass Geschlechtergerechtigkeit in allen kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen – ob in der Stadtentwicklung, in der Jugendhilfeplanung, in der Haushaltspolitik oder beim Stadtjubiläum – hergestellt werde.

Besondere Herausforderungen sehen die Unabhängigen Frauen in den nächsten Jahren in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen – ob im öffentlichen Raum oder zuhause – und in Gewalt-Prävention, die schon in den Kitas und Schulen beginnen müsse. Weiter in der Versorgung von Menschen mit geringem Einkommen mit bezahlbarem Wohnraum und innovativen sozialen Wohnprojekten, vor allem für alleinerziehende und ältere Frauen. Das Stimmungsbild zum Bürgerentscheid habe eine deutliche Mehrheit der UFF für die Bebauung Dietenbachs mit 50 Prozent geförderten sozialen Mietwohnungen ergeben. Außerdem sollten die Stadtteile als Lebensräume gestärkt werden, die eine Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit mit Kultur und Sport ermöglichen und Integration und Inklusion fördern sollen.
Unabhängige Frauen Freiburg

1. Irene Vogel, 2. Cornelia Hösl-Kulike, 3. Larissa Seiffert, 4. Martina Herrmann,
5. Gabriela Schlesiger, 6. Dhurata Caushaj, 7. Veronika Steidl, 8.Ulrike Mohrmann, 9. Carola Dornberg-Lämmlin,
10. Christina Hess, 11. Barbara Peron, 12. Elisabeth Mehler, 13. Daniela Körner,
14. Ina Schmied-Knittel, 15. Hannah Knaus, 16. Lisa Fremdling, 17. Karin Kudielka, 18. Elke Niederberger,
19. Martina Hocke, 20. Vera Löffler,
21. Gabriele Rissler, 22. Susanne Schlatter, 23. Maria Flender, 24. Anita Hummel, 25. Christine Bosch, 26. Ingeborg Thor-Klauser, 27. Katharina Wolf, 28. Katja Richter, 29. Elena Blaich, 30. Marlene Rietkötter, 31. Claudia Wittmann, 32. Ul- rike Müller, 33. Eveline Kretschmann, 34. Petra Schneider, 35. Dorothée Leidig,
36. Charlotte Gareis, 37. Brigitte Mentz,
38. Karen Brauer, 39. Ronja Thielmann, 40. Johanna Quinten, 41. Susanne Mohlberg, 42. Barbara Wimmel, 43. Nicole Reitzenstein, 44. Jenny Warnecke, 45. Barbara Zimmermann, 46. Birgit Heidtke,
47. Traute Hensch, 48. Renate Bert