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14. November 2009

UNTER UNS

AUF DEM HOLZWEG

Ein undefinierbares Etwas fand eine BZ-Leserin aus March-Buchheim in ihrem Garten. Just an diesem Tag entdeckte sie in der Badischen Zeitung, die Abbildung eines weißen Trüffels, der für eine Irrsinnssumme den Besitzer gewechselt hatte. Der 400 Gramm schwere Klumpen aus dem Garten war dem Trüffel auf dem Foto fürwahr geradezu aus dem Gesicht geschnitten. Eine Bekannte riet ihr, Angelo Pellegrini hinzuziehen, den Trüffel-Experten vom Restaurant "Tizio" an der Rathausgasse. Er betrachtete das imposante Gebilde und trennte mit einem scharfen Messer eine Ecke ab. Seine Antwort: "Holz!" Der vermeintliche Trüffel war eine Wurzel. Die leicht enttäuschte Pilzsammlerin wurde mit einem echten Capuccino entschädigt.

AUF DER WELTREISE

Die BZ-Online-Leser Julia Hieger und Holm Rautenberg starteten vor einem Jahr zu einer Weltreise per Rad. Momentan sind sie in Thailand, und von dort mailten sie: Die Freiburgerin Elena Erat baute eine Dorfschule in Bah/Nordindien auf unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe". Hier haben auch arme Kinder eine Chance auf Bildung. Julia Hieger und Holm Rautenberg haben diese Schule besucht: "Da hinter diesem Projekt kein großer Dachverband steht, ist jede Hilfe eine direkt spürbare, große Hilfe vor Ort." Sie glauben, dass es in Freiburg einige Menschen geben könnte, die dieser Schule helfen möchten. Wer sich informieren möchte: http://www.elena-erat.de und http://www.indienverein.de

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AUF DEM HEIMWEG

Verärgert war ein BZ-Leser über das Verhalten eines Straßenbahnfahrers: "Ich bin zu 100 Prozent schwerbehindert, nicht gut zu Fuß und war dabei, die Gleise zu überqueren. Nicht nur, dass der Fahrer eine Minute zu früh abfuhr, sondern auch noch direkten Blickkontakt zu mir hatte und meine Absicht erkannte. Dass er trotzdem wegfuhr, finde ich, milde ausgedrückt, eine Unverschämtheit." Damit, betont er ausdrücklich, seien aber natürlich nicht die vielen freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter der VAG gemeint, die es ausdrücklich zu loben gelte.

FAST VERGESSEN

In Freiburg scheint er fast vergessen, doch in Tirol wird er noch immer verehrt: Am 13. November 1859, also vor 150 Jahren, starb Georg Hauger. Der Freiburger Student kämpfte an der Seite von Andreas Hofer und brachte, nachdem dieser erschossen worden war, seine Gebeine zurück nach Innsbruck. In seiner Geburtsstadt Freiburg erinnert nur noch eine Tafel am "Haus Kapferer" an ihn.

DAS SPRÜCHLE

kommt aus gegebenem Anlass von Johann Wolfgang von Goethe: "Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?”

Autor: rö/si