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03. September 2009 09:26 Uhr

Wahlkampf 2009

Live-Ticker: Angela Merkel auf Wahlkampftour in Freiburg

Sonne und Regen haben sich bei Angela Merkels Wahlkampfauftritt in Freiburg abgewechselt – ähnlich durchwachsen fällt auch das Urteil der Bürger zu ihrer Rede aus. Doch zeichnet sich eine klare Tendenz ab. Der Besuch der Bundeskanzlerin in Text, Foto und Video.

  1. Angela Merkel macht in Freiburg Wahlkamof für die CDU. Foto: Ingo Schneider

Best of Merkel: Schlussappell
- "Geschichte wird von jedem Einzelnen geschrieben an jedem einzelnen Ort – und nicht nur von der Politik. Deshalb bitte ich Sie: Gehen Sie wählen."
- "Wer mich will, muss CDU wählen."

Best of Merkel: Einwanderung
- "Wir müssen um jeden Menschen kämpfen, der seine Zukunft in diesem Land sieht. Und da schließe ich ausdrücklich die Migrantinnen und Migranten ein."

Best of Merkel: Milchbauern
- "Wenn's hilft, bin ich auch gerne schuld. Aber es geht hier nicht um Schuld, sondern dass Sie einen anständigen Preis für Ihre Milch bekommen."

Best of Merkel: Sozialstaat
- "Wir müssen Familie und Beruf besser zusammenbringen."
- "Elterngeld, Vätermonate - das war eine kleine Revolution." (Anm.: innerhalb der CDU)

Best of Merkel: Baden-Württemberg
- "Ich komme aus Mecklenburg-Vorpommern. Da ist es auch schön und wir sind schon ganz gut, aber wir sind noch nicht da, wo Baden-Württemberg ist."

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Best of Merkel: Lafontaine:
– "Die, die sagen, mit Lafontaine wäre alles besser gewesen, dürfen heute wenigstens frei ihre Meinung sagen."

Best of Merkel: Wirtschaft und Krise
- "Die Krise ist für mich erst vorbei, wenn wir wieder da sind, wo wir vor der Krise standen."
- "Die Krise müssen wir als Chance sehen, so sagt es ein chinesisches Sprichtwort."
- "Auch die CDU hat nicht alle Antworten. Wir brauchen jeden guten Gedanken."
- "Wohlstand funktioniert über Beschäftigung, und Beschäftigung funktioniert über Wachstum."

Best of Merkel: Der SC Freiburg
Ehe die Bundeskanzlerin mit ihrer Rede beginnt lobt Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger den SC Freiburg. "Der spielt tollen Fußball", ruft der Landesvater von der Bühne und setzt gleich nach: "Die haben ja auch einen schwäbischen Trainer." Merkel nimmt den Ball schnell auf: "Ein Schwabe in Baden – ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas gibt. Da muss die Not aber groß gewesen sein." (zur Fotogalerie)

Reaktion: Wie fand Salomon Merkels Auftritt?
"Angela Merkel hat sich auch hier in Freiburg an die selbst erklärte Linie gehalten und sich mit der politischen Konkurrenz überhaupt nicht auseinander gesetzt, sondern über nur Deutschland und die Krise und wie es weitergeht. Von mir ist ja bekannt, dass ich mit weder Zweitstimme weder CDU noch SPD wähle, trotzdem muss ich sagen: Die Bundesregierung hat in der Krise wirtschaftspolitisch das Meiste richtig gemacht und das ist natürlich ein Pfund, mit dem die Kanzlerin wuchern kann. Und das hat sie gut gemacht".

VIDEO: MERKELS REDE IN FREIBURG


15.00 Uhr: Beifall für Merkel
Ihre Anhänger schwenken CDU-Fahnen und Plakate, rufen laut ihren Namen: Die Rede von Angela Merkel über die Wirtschaftskrise und die Probleme des Sozialstaates kam bei den Freiburger an. Der Kanzlerin wird ein Präsentkorb mit Schwarzwälder Spezialitäten und ein Münsterbaustein überreicht. Dann: die Nationalhymne, inbrünstig mitgesungen von Merkel, Oettinger – und der versammelten Menge. Dann ist es soweit. Endlich ertönt der von allen heiß erwartete Song, versetzt den Rathausplatz, die Pflastersteine und Freiburg in Schwingungen: "Angie" von den Rolling Stones.

14.15 Uhr: "Start me up" – Merkel ist da
Begleitet von großem Jubel und dem Ohrwurm der Rolling Stones "Start me up" betritt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bühne auf dem Freiburger Rathausplatz. Höflich entschuldigt sich die CDU-Parteichefin bei der wartenden Menge für die Verspätung. Ebenfalls dabei: Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger.

14.10 Uhr: Merkels Mini-Pressekonferenz
Nach der Ankunft im Rathaus geht es mit dem ganzen Tross ein Treppe nach oben. Im Warteraum vor dem Trauzimmer hält Merkel eine Mini-Pressekonferenz zum Althaus-Rücktritt. Dabei fordert sie die thüringische SPD auf, Verhandlungen über eine große Koalition in Thüringen aufzunehmen. Mit diesem Schritt sei für die Sozialdemokraten der Weg frei für ernsthafte Gespräche zwischen CDU und SPD über eine Regierungsbildung. Im Anschluss an die Mini-PK heißt es: Treppe runter, über den Rathaus-Parkplatz. Am Ausgang Richtung Gauchstraße winkt sie feundlich der versammelten Belegschaft der Rathaus-Kantine zu. Dann schreitet die Kanzlerin eingerahmt von Ministerpräsident Oettinger und OB Salomon durch die Gauchstraße in die Merianstraße auf den Rathausplatz.

14.08 Uhr: Schwarz trifft Grün
Ein Omen für die anstehende Bundestagswahl? Der erste, der Angela Merkel in Freiburg begrüßen wird, ist Freiburgs OB Dieter Salomon. Der grüne Politiker steht zusammen mit seiner Frau Helen Hall-Salomon bereit. Bandelt sich da ein schwarz-grünes Bündnis an? Herzlich begrüßt die Kanzlerin den OB und sagt: "Ich habe gehört, Sie sind ein verträglicher Grüner."

13.50 Uhr: Freiburg wartet weiter
Wann landet Merkel denn nun? Die Meldungen darüber überschlagen sich. Offenbar hat die Kanzlerin doch mehr Verspätung, als bislang angenommen. Sind etwa die Wetterkapriolen schuld daran, dass sich die CDU-Parteichefin verspätet und die Freiburger mal in strömendem Regen, mal angeblinzelt von einzelnen Sonnenstraheln weiter ausharren müssen? Der Hubschrauber mit Merkel an Bord landet offenbar erst gegen 14 Uhr auf dem Freiburger Flugplatz.
Wie die Polizei mitteilt befinden sich nun mehr als dreieinhalb tausend Menschen auf dem Rathausplatz. Sie stehen dicht an dicht in der Rathausgasse bis zur Kaiser-Joseph-Straße (zur Fotogalerie).

13.40 Uhr: Und weg ist die gesammelte Presseschar
Plötzlich herrscht helle Aufregung: Kameraleute und Journalisten – bewaffnet mit Block und Stift – drängeln sich durch den Eingang des Rathauses. Die Sicherheitsleute vom BKA schleust die Presse durch, Fotografen haben jedoch keinen Zutritt. Objektiv und Kamera müssen draußen bleiben. Kommt jetzt Angela Merkel? Angeblich landet ihr Flieger gegen 13.40 Uhr – zwitschert es zumindest im Innenhof des Rathauses.
Doch ehe Merkel zu den versammelten Bürgern auf dem Platz sprechen wird, steht noch eine Presseerklärung in Sachen Althaus an. Der Ministerpräsident von Thüringen hat heute die Konsequenzen aus den verheerenden Verlusten der CDU bei den Landtagswahlen am Wochenende gezogen und ist zurückgetreten. Derweil dudeln die drei Saxophonisten unbeirrt weiter. Und das Wetter? Hält. Bislang. Oder auch nicht.

13.20 Uhr: Merkel kommt – später
Breakingnews von der Bühne: Offenbar verhindern Turbulenzen eine pünktliche Landung. Merkels Auftritt wird sich offiziellen Angaben zufolge um gut fünf Minuten verzögern. Ob es aber tatsächlich bei fünf Minuten bleibt....?

13.07 Uhr: Auf Regen folgt Sonne
Der Rathausplatz platzt aus allen Nähten. Polizei, CDU-Anhänger, Schaulustige – sie alle gehen zwischen Rathaus, Ladenzeile und Martinskirche auf Tuchfühlung. Einige junge Mädchen haben das Dach einer Telefonzelle erklommen, um überhaupt etwas sehen zu können. Der Polizei zufolge drängen sich mittlerweile gut 2000 Menschen auf dem Rathausplatz zusammen.
Fragt man sich durch die Menge, stellt man fest, dass die meisten gekommen sind, weil sie die Kanzlerin einmal live erleben wollen. Sie wollen sich eine Meinung bilden zur CDU und deren Zielen. Derweil hat es angefangen zu regnen – und wieder aufgehört. Und wieder angefangen. Zwischendurch blitzt die Sonne durch die dunklen Wolken. Regelrechtes Aprilwetter erwartet Angela Merkel in Freiburg.

12.53 Uhr: Althaus statt Münsterplatz
Kleine Planänderung: Ursprünglich war angedacht, dass Angela Merkel eine kleine Runde über den Münsterplatz dreht, ehe sie ihre Rede auf dem Rathausplatz hält. Doch der Rücktritt von Dieter Althaus als Ministerpräsident von Thüringen hat dem Defilee einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun ist angedacht, dass Merkel unmittelbar nach ihrer Ankunft in Freiburg eine Pressekonferenz im Innenhof des Rathauses abhalten wird, um zum Althaus-Rücktritt Stellung zu nehmen. Wir werden live berichten.

12.30 Uhr: Die Musi spielt
Was wohl OB Dieter Salomon zu der Musik direkt unter seinem Amtszimmer sagt? Der Klang dreier Saxophone schallt von den Mauern wider. Das musikalische Begleitprogramm hat begonnen und mittlerweile swingen zahlreiche Freiburger im Takt. Kamerateams – unter anderem aus Frankreich – haben sich in Position gebracht und Mikrofone und Linsen auf die Bühne gerichtet. Alles wartet auf Merkel.

12.18 Uhr: Der Kanzler ist schon da
Ein Gipfeltreffen der besonderen Art: Der Kanzler der Freiburger Universität, Matthias Schenek, trifft zum ersten Mal in seinem Leben auf die Kanzlerin der Bundesrepublik. Schenek hat sich unter die Menge gemischt und erwartet gespannt den Auftritt von Angela Merkel. Live habe er sie noch nie erlebt, erzählt er nicht ohne Aufregung in der Stimme.

12.15 Uhr: Bürgernähe sieht anders aus
Zwar sind noch nicht viele Freiburger am Rathausplatz eingetroffen – doch die Diskussion unter den bereits Anwesenden dreht sich fast nur um ein Thema: Warum dieser große Abstand zur Bühne? Gut zwei Meter werden zwischen Angela Merkel und VIP-Zone liegen. Zwischen den Freiburgern und der Kanzlerin werden je nach Standort gar zwischen zehn und 80 Metern liegen. Sieht so Bürgernähe aus? Die CDU wiegelt ab: "Das war nicht unsere Idee", sagt einer der zahlreichen Helfer. "Das ist Vorschrift des BKA. Kommt die Kanzlerin, muss ein bestimmter Sicherheitsabstand eingehalten werden."

12.02 Uhr: Milchbauern drängen auf den Platz
Die rund 200 Milchbauern stehen an der Absperrung und warten wie so viele auch auf Einlass. Sollten tatsächlich alle auf den Rathausplatz drängen, bleibt wohl kaum Platz für andere Zuschauer. Karl Rombach steht an der Spitze des Zuges. Er ist Landesvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter. "Wir wollen eine faire Chance für die Milchbauern im Schwarzwald", sagt er. Die Transparente der Demonstranten – die die Bauern übrigens nicht mit in den abgesperrten Bereich nehmen dürfen – unterstreichen den Protest: "Der Bauer und seine Kuh wählen nicht Merkel und CDU."

11.41 Uhr: Ohne Einladung – kein Einlass
Ein älteres Freiburger Ehepaar zieht enttäuscht ab. Ihm wurde soeben mitgeteilt, dass in den inneren Kreis direkt vor der Bühne nur darf, wer eine Einladung hat oder zu den CDU-VIPs gehört. "Wir sind doch Wähler", ruft der Mann empört. "Unsere Stimme zählt doch auch!"

11.34 Uhr: Milchbauern-Protestzug
Mit Sirenen und Kuhglocken ziehen rund 200 Demonstranten am Bertoldsbrunnen vorbei, schwenken Transparente und machen lautstark ihrem Ärger Luft. Der Protest örtlicher Bauern gegen die niedrigen Milchpreise war angekündigt. Sie wollen später eine Petition an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Kinder mit kleinen Traktoren führen den Zug über die Kaiser-Joseph-Straße Richtung Rathausplatz an.

11.08 Uhr: Schaulaufen der lokalen CDU-Promis
Die ersten Freiburger CDU-Promis sind eingetroffen: Neu-Stadträtin Sylvie Nantcha und der altgediente Ratsherr Hermann Aichele. Er trägt für seine Kanzlerin Krawatte. An den Eingängen bilden sich schon lange Schlangen. Der halbe Rathausplatz ist als VIP-Bereich abgetrennt mit dem Berthold-Schwarz-Brunnen in der Mitte (zur Fotogalerie). Der steinerne Berthold hat von allen definitiv den besten Blick auf die Kanzlerin. Und dann ist da ja noch das abgeschlossene, zehn mal zehn Meter große Tourist-Info-Zelt – ideale Platzbedingungen sehen anders aus. Aber die CDU wollte offenbar auf Nummer sicher gehen: Lieber ein rappelvoller Rathausplatz als ein halbvoller Münsterplatz...
Bernd Dallmann, Chef der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe hat es eben am Telefon gegenüber der BZ noch einmal ausdrücklich betont: "Die CDU hätte die Südseite des Münsterplatzes bekommen können, wollte dies aber nicht." Über die Auseinandersetzung zwischen Marktmeister und CDU hatte die Badische Zeitung berichtet.

10.50 Uhr: Touristinfo macht dicht
Lonieta Dylus, die Chefin der Tourist-Info, hat das Behelfszelt auf dem Rathausplatz abgeschlossen. Sie steht mit Stadtplänen und Freiburg-Führern auf Englisch und Französisch auf dem Platz. "What? Angela Merkel?" habe vorhin eine amerikanische Reisegruppe erstaunt ausgerufen. Dylus ist sich sicher: "Die kommen nachher wieder!"

10.45 Uhr: Klaus Schüle ist da
CDU-Kreisvorsitzender Klaus Schüle und Bundestagskandidat Daniel Sander sind eingetroffen. Nervös? "Ich bin immer ein wenig aufgeregt, wenn irgendwo mehr als zwei Leute sind", lacht Schüle und wirkt dabei angespannt. Bundestagskandidat Sander gibt sich hingegen gelassen. Derweil werden innerhalb der Absperrungen die orangen CDU-Bändchen an die Ordner verteilt und letzte Instruktionen gegeben.

10.43 Uhr: "Zu laut" beschwert sich der OB

Nachricht aus dem Büro von Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon: Sein Büro liegt direkt über einem der Lautsprechertürme, die auf dem Platz aufgebaut sind. Ein Mitarbeiter beschwert sich im Namen Salomons nachdrücklich: "Der OB kann so nicht arbeiten – es ist zu laut!" Bereits vor einer Stunde habe man versprochen, den Ton leiser zu drehen. Doch der Soundcheck für Merkels Auftritt läuft. Und tönt und tönt über den Rathausplatz.

10.33 Uhr: Piraten wollen Rathausplatz entern
Fünf Anhänger der Piratenpartei versuchen an der Absperrung an der Rathausgasse, den Platz zu entern. Doch die Polizeibeamten am grünen Absperrgitter halten ihnen Stand. Der Grund: Angeblich sind die orangenen Transparente, die über ihren Köpfen wehen zu groß, argumentiert ein Beamter mit Verweis auf eine Vorschrift der Stadt. Diese erlaubt offenbar nur Transparente mit einer Größe von 1 Meter mal 50 Zentimeter. Eine faule Ausrede, glaubt André Martens von den Piraten und greift sofort zum Handy. Er will eine Erklärung und ruft bei der Stadt selbst an.

10.30 Uhr: Bombenspürhunde treffen ein
Ihre Nase ist die Absicherung dafür, dass an diesem Tag nichts Explosives geschieht. Zwei Bombenspürhunde der Polizei schnüffeln den Bühnenbereich mit gesenkter Nase ab. "Wir wissen nicht genau, was hier eigentlich passiert", sagt Nicole Nitschke, deren Souvenirladen direkt in der gesperrten Zone liegt. Niemand habe sie im Vorfeld informiert. "Klar ist es aufregend, aber man steht als Ladenbesitzer doch ein bisschen unwissend da", erklärt Christian Weiß, der ein Blumengeschäft neben dem Platz betreibt.

10.25 Uhr: Soundcheck am Rathausplatz
"1, 2, 3, 4...Test, Test, Test, Test", tönt es aus dem Mikrofon über den Rathausplatz. Soundcheckzeit – wenige Stunden ehe Bundeskanzlerin Angela Merkel in Freiburg erscheinen soll. Bereits um 6 Uhr morgens rückten die Helfer an, um Bühne und Licht auf dem Freiburger Rathausplatz aufzubauen – bei strömendem Regen. "Wir sind mit gut 16 Leuten hier, um den Aufbau zu koordinieren", sagt Meike Jähnel von H+N Veranstaltungsmanagement. Unsicher blickt sie gen Himmel. Derzeit herrscht Regenpause, doch die dunklen Wolken hängen schwer über dem Freiburger Rathaus. Rund 50 Sicherheitsleute und Polizisten sind vor Ort, um die Innenstadt abzusichern.

Autor: Joachim Röderer, Alexandra Sillgitt, Simone Lutz