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13. Dezember 2011
Ein Rathaushof im Weihnachtszauber
Der kleine Gottenheimer Weihnachtsmarkt hatte mit dem Wetter und Ambiente wieder einen Glücksgriff getan.
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Heiß und begehrt: weißer Glühwein Foto: Mario Schöneberg
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Erstmals dabei war am Gottenheimer Weihnachtsmarkt ein Stand aus Herdern mit selbst genähten Artikeln. Zur Eröffnung sangen die Grundschüler, angeleitet von Gisela Mahlau und begleitet von Paul Ruf an der Gitarre, vor dem Rathaus Weihnachtslieder. Foto: mario schöneberg (2)/Manfred Frietsch
GOTTENHEIM. Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag wieder im Gottenheimer Rathaushof, als Gemeinde, Vereine und weitere Anbieter zum schon zur Tradition gewordenen Weihnachtsmarkt eingeladen hatten.
Zur Eröffnung am späten Vormittag strahlte die Sonne, aber die Luft war frisch – besseres Wetter hätten sich Ausrichter und Besucher nicht wünschen können. Diese wurden bei der Eröffnung durch Bürgermeister Volker Kieber von der jungen Geigerin Marie Haug und dem Chor der Grundschule musikalisch begrüßt. An rund 20 Ständen gab es dabei weihnachtliche Deko-Artikel, Selbstgebasteltes, Selbstgebackenes, Selbstgestricktes und vor allem schöne und leckere Angebote zum Essen und Trinken. Während vorm Rathaushof eine Gärtnerei Weihnachtsbäume und Kränze feilbot, lockte der erste Stand im Hof schon mit gebrannten Mandeln und anderen süßen Verführungen. Waffeln für die Kleinen und Glühwein für die Großen gab es beim Tennisclub, auch der Schulförderverein lockte mit frischen Crepes, dazu gab es alkoholfreien Kinderpunsch. Zum gemütlichen Verweilen hatten die Landfrauen zu Kaffee und Kuchen in die Bürgerscheune eingeladen, während die Renate-Merkle-Stiftung echte Bienenwachskerzen zur Unterstützung des Schulfördervereins feilbot. Beliebt war auch ihr Angebot für Kinder, selber Kerzen zu ziehen. Mit viel Geduld standen die Kleinen an, um ihre langsam aber stetig wachsende Kerze immer wieder in das heiße Wachs zu tauchen.Werbung
Leckereien ganz anderer Art gab es beim Kirchenchor, nämlich zur Stärkung Sauerkraut mit Knöpfle. Gleich nebenan fand, wer wollte, frisch zubereiteten Döner oder andere türkische Spezialitäten. Bei der Heimat- und Trachtengruppe gab es neben Brot und Gebäck auch roten Glühwein und eine feurige Alternative aus Heidelbeeren, etwas Besonderes war aber die weiße Variante des heißen Traubensafts, die ein Weingut an seinem Stand feilbot. Wem nun noch immer nicht heiß genug war, der konnte an einem weiteren Stand auch noch Schnäpse und Liköre probieren, gegen den Kater gab es dafür an anderer Stelle Flammkuchen oder deftigen Fisch. Mit Stoffbeuteln, Keramik und Fahrradsitzbezügen war auch ein Stand aus Herdern vertreten, mit dem Stadtteil ist Gottenheim in einer Stadt-Umland-Partnerschaft verbunden. Einen weiteren Stand hatte die Betreiberin des neuen Verkaufsshops der Winzergenossenschaft. Für besondere Atmosphäre sorgte eine Frauengruppe um Petra Schwenninger, die an wechselnden Stellen Lieder vortrugen.
Autor: Mario Schöneberg


