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27. April 2011
Nächste Runde im Bau der Sportgelände
Gottenheimer Gemeinderat vergab weitere Arbeiten / Kosten fallen wohl geringer aus als geplant.
GOTTENHEIM (schö). Der Vergabe von weiteren Arbeiten für die Verlegung des Gottenheimer Sportgeländes, konkret für den Ausbau und die Gestaltung des Vereinsheims des Sportclubs, wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zugestimmt. Außerdem gab Projektsteuerer Markus Biechele einen Zwischenbericht über den aktuellen Stand der Kosten.
Sechs Firmen seien für die Fliesenarbeiten im Clubheim angefragt worden, zwei hätten ein Angebot abgegeben, erläuterte Andreas Schupp vom Bauamt. Der Auftrag ging schließlich für 57 300 Euro brutto an die Firma Graner aus Ihringen. Für die Gussasphaltarbeiten an der Pergola seien sieben Firmen angefragt worden, drei hätten abgegeben, so Schupp weiter. Hier ging der Auftrag an die Achkarrer Firma Engist.
Dritter Punkt auf der Vergabeliste waren größere Bauarbeiten rund um das Clubheim, zu denen auch die Auffahrt und Lieferzufahrt zur Pergola, eine behindertengerechte Rampe, zwei Außentreppen, zwei Stehebenen für Zuschauer und die Pflasterung des Vorplatzes gehören. Hier seien die Arbeiten etwas teurer als vorgesehen, so Projektsteuerer Biechele vom gleichnamigen Consultingbüro aus Freiburg, weil sich herausgestellt habe, dass es nicht praktikabel sei, Lieferzufahrt und behindertengerechte Rampe zu verbinden. Nach beschränkter Ausschreibung habe er dann Bietergespräche mit den drei günstigsten Firmen geführt, das günstigste Pauschalangebot stamme nun von der Firma Knobel-Bau aus Hartheim, die bereits mit dem Bau des Hauptsportplatzes betraut sei. Die Kosten liegen bei rund 113 000 Euro brutto zuzüglich einigen möglichen Bedarfsposten und dem Pflaster. Mit dem Bau der Außenanlagen solle schon nach Ostern begonnen werden, so Biechele, eine Unterbrechung wegen des Pfingstturniers sei vereinbart.
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Zur Finanzsituation sagte der Projektsteuerer, dass nunmehr rund 95 Prozent der Arbeiten vergeben worden seien und man derzeit Stand trotz teilweiser Mehrausgaben noch immer unterhalb des veranschlagten Kostenrahmens liege. Nach aktuellem Stand müsste die Gemeinde knapp 130 000 Euro weniger als die geplanten 1,2 Millionen Euro Eigenmittel für die Sportplatzverlegung zusteuern. Insgesamt werde das Projekt rund 3,74 Millionen Euro kosten, er rechne nicht mehr mit gravierenden Abweichungen, erklärte der Projektsteuerer.
Autor: schö
